Zusatzversicherungen in der Autoversicherung

Das gehört dazu

Zusatzversicherungen in der Autoversicherung
Sie kaufen nicht irgendein Auto? Es darf auch ein Dodge, ein VW Amarok oder der neue 7er BMW sein? Bestimmt haben Sie auch bei Ihrer Autoversicherung besondere Wünsche. Verti zeigt, welche Zusatzversicherungen sich für Ihren Pkw besonders lohnen.
 

Verti nimmt 4 Zusatzversicherungen fürs Auto unter die Lupe:

 
1. Die Neuwertentschädigung: oder Neupreisentschädigung ist für Neuwagen wichtig. Die schützt Ihr Auto zum Neupreis, falls ... ja falls man den Schlitten in den Graben setzt oder ein anderer drauf fährt. Ist der Wagen Schrott, sollte die Entschädigung ausreichen, damit man sich sofort einen Neuen kaufen kann. Je länger diese Regelung gilt, desto besser. Achten Sie darauf: 18 Monate Neupreisentschädigung sind besser als 12 oder 6. Denn bei Autos fällt der Zeitwert schnell unter den Kaufpreis eines Neuen.
  
2. Der Schutzbrief: Die “Gelben Engel“ vom ADAC sind bekannt. Doch nicht jeder weiß: Einen Schutzbrief haben auch viele Autoversicherungen im Programm. Damit haben Sie mit Ihrem Auto Anspruch auf Pannenhilfe. Hilft die Hilfe nicht, wird der Wagen abgeschleppt. Die Kosten für die Wiederherstellung der Fahrbereitschaft und das Abschleppen werden generell übernommen, falls das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit ist - unabhängig vom Wohnort.
Dann können Sie mit dem Mietwagen weiterfahren, im Hotel übernachten oder Sie setzen sich in die Bahn und fahren zurück. Oder die Notrufzentrale organisiert, dass bei einer Panne Medikamente oder Ersatzteile fürs Auto nachgeschickt werden ... Das ist bei vielen Anbietern so oder ähnlich geregelt.
Der Schutzbrief von der Autoversicherung ist oft für unter 20 Euro im Jahr zu haben. Ein Schnäppchen für Preisjäger und ein guter Schutz für alle, die oft unterwegs sind.
 
3. Die Wildschaden-Versicherung ist in der Teilkasko sowie in der Vollkasko enthalten. Achten Sie aber auf die Details: Manche Versicherungen bezahlen nur „haarige Angelegenheiten“: etwa wenn Sie mit einem Wildschwein, einem Reh oder Hirsch, Dachs oder Hasen zusammenrumpeln und Ihr Auto dadurch verbeult wird. 
Die bessere Teilkasko erweitert die Wildschadenversicherung auf Tiere aller Art. Das heißt: Büxt eine Kuh oder ein Pferd aus und das arme Tier rennt geradewegs in Ihr Auto, ist auch das versichert. Einige wenige Autoversicherungen gehen sogar noch weiter und versichern gefedertes Vieh. Das kann sinnvoll sein. Stellen Sie sich vor: Ein Habicht trifft bei der Jagd auf die Frontscheibe Ihres Autos statt auf ein Kaninchen, dann ist der Scherbenhaufen versichert.
 
4. Der Insassenschutz: Wohl kaum ein Fahrer denkt einzig und allein an sein Auto. Ein Gedanke gilt bestimmt auch Ihrem Beifahrer und Ihren Mitfahrern hinten auf der Rücksitzbank. Denen soll nichts passieren ... und falls doch, dann sollten sie gut versichert sein. Und das geht so: Ist ein anderer an dem Unfall schuld, bezahlt seine Haftpflicht zum Beispiel das Schmerzensgeld und Verdienstausfall an die Geschädigten. Das ist gesetzlich geregelt. Wenn Sie selbst einen Unfall bauen, dann können Sie alle Personen, die in Ihrem Auto fahren, unfallversichern – auch sich selbst. Dafür gibt es die Insassenunfallversicherung. 
Und weil viele Autofahrer auch Haustiere haben, gibt es manchmal nicht nur Leistungen, wenn der Zweibeiner im Krankenhaus liegt,  sondern auch, wenn Ihr vierbeiniger Freund vorübergehend im Tierheim leben muss.