Gründe für eine Zweitwagenversicherung - Antworten auf häufige Fragen

Erfahren Sie wie Sie Ihren Zweitwagen am besten versichern

Gründe für eine Zweitwagenversicherung - Antworten auf häufige Fragen

Oft braucht die Familie mehrere Autos, wenn morgens alle ins Büro wollen und die Kinder in die Schule. Oder Sie fahren mit dem Pick-up zum Angeln oder Holz holen – aber bestimmt nicht in die Stadt. Es gibt viele Gründe, die für einen Zweitwagen sprechen. So versichern Sie den Zuwachs in Ihrem „Autopark“ – Antworten auf 6 häufige Fragen:

Kann ich meinen Zweitwagen wirklich wie den Ersten versichern?

 

Ja, das ist sehr oft möglich. Die Voraussetzungen unterscheiden sich nur von Anbieter zu Anbieter. Sie müssen dafür in vielen Fällen:

- 24 oder älter sein

- eine gewisse Zeit unfallfrei gefahren sein, z.B. 12 Monate

- den Zweiten auf sich selbst, Ihren Ehegatten oder Lebenspartner zugelassen haben

Was für Sie konkret gilt, können Sie im Beitragsrechner Ihres Anbieters lesen – oder Sie fragen Ihren Berater, ob Sie alle Kriterien erfüllen.

Welche Vorteile hat die Zweitwagenversicherung?


Sie können Ihren Zweiten genauso wie Ihren Ersten versichern: mit Haftpflicht, Schutzbrief und Teilkasko und – wenn der Wagen neu oder erst ein paar Jahre gefahren ist – auch mit Vollkasko. Mit oder ohne Werkstattbindung und auch mit Insassenschutz.

Der große Vorteil aber ist: Sie müssen sich Ihre Prozente nicht erst neu durch unfallfreies Fahren mühevoll erarbeiten. Sie beginnen gleich in einer besseren Schadenfreiheitsklasse.

Wie wird mein Zweitwagen eingestuft? In welche Schadenfreiheitsklasse steige ich ein?


Wenn Sie schon ein Auto versichert haben und jetzt einen Zweiten neu anmelden, würden Sie normalerweise in der Schadenfreiheitsklasse 0 mit rund 100 % Beitrag starten. Müssen Sie aber nicht: Sie steigen gleich in eine bessere Klasse ein. 

Sie brauchen dazu nicht einmal die Prozente von Ihrem Partner auf den Zweitwagen zu übertragen. Viele Versicherungen stufen Ihren Zweiten sogar in dieselbe Schadenfreiheitsklasse wie Ihren Ersten. Suchen Sie nach diesen Versicherungen und sparen Sie Geld.

Welche Punkte beeinflussen die günstige Zweitwagen-Einstufung?

 

1. Auf wen lassen Sie den Wagen zu – auf sich selbst, auf Ihren Partner oder jemand anderen? Das macht oft einen Unterschied. Fragen Sie Ihren Berater oder probieren Sie die Einstellungen im Beitragsrechner aus.

2. Sind Sie als Versicherungsnehmer auch der Fahrzeughalter? Dann ist es meist billiger.

3. Dürfen auch andere den Wagen fahren? Je weniger Personen Ihr Zweitauto fahren, desto günstiger ist es meist.

4. Wie alt sind die anderen Fahrer? Sind alle über 25, dann ist es oft günstiger.

5. Versichern Sie Ihren Zweitwagen bei derselben Versicherung wie Ihren Ersten? Bei einigen Versicherungen ist das günstiger. Nur wenige Autoversicherungen machen keinen Unterschied.

6. Gute Versicherungen fragen auch; wie hoch Ihr Erstwagen eingestuft ist – und stufen Ihren Zweiten genauso günstig ein. Desto günstiger ist Ihr Beitrag.

Bitte beachten Sie: Zweitfahrzeug-Tarife werden anders berechnet. Sie können also nicht erwarten, dass Sie denselben Beitrag bekommen, selbst wenn Ihr Erster dasselbe Modell wäre. Doch durch die vorteilhafte Regelung zur Schadenfreiheitsklasse sparen Sie auch bei Ihrem Zweiten eine Menge Beitrag.

Was muss ich bei der Zulassung eines Zweitwagens beachten?


Nichts Besonderes, es ist alles wie beim Erstwagen: Sie schließen eine Autoversicherung ab und besorgen sich so eine eVB. Diese nehmen Sie zusammen mit den Fahrzeugpapieren samt TÜV- und AU-Bescheinigung oder COC-Zertifikat, Ihrem Personalausweis und Führerschein zur Zulassungsstelle mit. Sie besorgen sich neue Kennzeichen oder nehmen die alten mit. Dann ist Ihr Zweitwagen zugelassen und Sie können losfahren.

Ich habe ein Motorrad - kann ich das Auto als Zweitwagen anmelden?

 

Klar, das geht bei vielen Versicherungen, auch bei Verti. Das Besondere bei Verti: Sie können in der gleichen Schadenfreiheitsklasse fahren wie mit Ihrem Ersten, der in dem Fall Ihr Motorrad ist.