Sprit, Steuern, Versicherung: Das kostet ein Auto pro Monat

Sprit, Steuern, Versicherung: Das kostet ein Auto pro Monat

Sprit, Steuern, Versicherung: Das kostet ein Auto pro Monat

Viele Fahrzeugbesitzer verschätzen sich bei den monatlichen Kosten für ihr Auto. Wo noch Einsparpotentiale sind, erfahren Sie hier

Der tägliche Weg zur Arbeit, das Kind zum Reitstall am Stadtrand bringen, größere Einkäufe und nicht zuletzt Wochenend-Ausflüge und Urlaub – ein Auto bringt uns von A nach B, schenkt Freiheit und Unabhängigkeit. Je nachdem, wie ein Auto finanziert wird, ob Neu- oder Gebrauchtwagen können die Kosten für ein Auto stark variieren. Dazu kommen Steuern, Versicherung, TÜV, Parkgebühren, Pflege, regelmäßige Durchsicht und Reparaturen und der individuelle Wertverlust des Fahrzeugs. Aber wie viel ist das eigentlich jeden Monat? Lesen Sie hier, wie sich die Kosten zusammensetzen und wo Sie sparen können!

 
Können Sie bei der Autoversicherung sparen?
 
 

Mit welchen Ausgaben müssen Autofahrer monatlich rechnen?

Für einen realistischen Überblick der Ausgaben reicht es nicht, Tankquittungen und Versicherungsrechnungen zu addieren. Denn neben möglichen Kredit- oder Leasing-Raten müssen auch Steuern, Werkstattkosten und der Wertverlust in die Kalkulation aufgenommen werden - und das läppert sich.

Lesen Sie in der Übersicht, wie sich die Unterhaltskosten konkret zusammensetzen:

  1. Anschaffungskosten:
    Der Kaufpreis eines Autos ist natürlich ein wichtiges Kriterium für die Gesamtkosten. Wer die komplette Summe nicht bar bezahlen kann oder möchte, muss von monatlich fälligen Raten für eine Finanzierung oder ein Leasing ausgehen. Dazu kommen eventuell noch einmalige Sonderzahlungen am Ende der Laufzeit.
  2. Fixkosten:
    In regelmäßigen Abständen müssen verschiedene Rechnungsbeträge beglichen werden, die unabhängig davon sind, ob ein Auto nur in der Garage steht oder gefahren wird. Zu den Fixkosten gehören: Kfz-Steuer, Haupt- und Abgasuntersuchung, mindestens eine Haftpflichtversicherung sowie weitere Versicherungsleistungen - beispielsweise eine Vollkasko oder Insassenunfallversicherung. Optional können zusätzlich Mitgliedsbeiträge in einem Automobilclub und Stellplatz- bzw. Garagenmiete hinzukommen.
  3. Betriebskosten:
    Je nachdem, wie ein Fahrzeug genutzt wird, variieren diese Ausgaben. Hierzu zählen in erster Linie die Ausgaben für den Kraftstoff. Aber auch wenn Motoröl gekauft, der Wagen gewaschen und gepflegt wird oder neue Reifen oder Wischerblätter benötigt werden, zählen diese Rechnungen als Betriebskosten. Ebenso müssen Kosten für anfallende Reparaturen in einer Autowerkstatt einkalkuliert werden.
  4. Wertverlust:
    Vor allem die Tatsache, dass ein Auto permanent an Wert verliert, unterschätzen die meisten Autobesitzer. Der durchschnittliche Wertverlust über alle Pkw-Klassen hinweg beträgt im ersten Jahr nach der Neuzulassung rund 25 Prozent bei 15.000 km Fahrleistung. Bei einem 20.000 Euro teurem Neuwagen sind das satte 5000 Euro. Danach verlangsamt sich der Verlust aber deutlich und liegt im Schnitt pro Jahr bei etwa fünf bis sechs Prozent.

    Hinweis: Dass viele Autofahrende die monatlich anfallenden Kosten für ihr Fahrzeug deutlich unterschätzen, zeigt auch eine Studie aus dem Jahr 2020. Die Wissenschaftler des RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und der Universitäten Mannheim und Yale (USA) kamen zu dem Ergebnis, dass die Ausgaben bis zu 50 Prozent niedriger geschätzt werden als sie tatsächlich sind – durchschnittlich 220 Euro geringer. Die durchschnittlichen Gesamtkosten liegen bei rund 425 Euro pro Monat, so die Experten.
 
 

3 Beispiele, die zeigen, wie sich die monatlichen Ausgaben aufschlüsseln

Der ADAC veröffentlicht und aktualisiert regelmäßig eine Vergleichsübersicht, die die Ausgaben für viele verschiedene Automarken- und Modelle aufzeigt. Drei Beispiele illustrieren die monatlich anfallenden Kosten für einen Kleinstwagen, einen Mittelklassewagen und ein Fahrzeug der Oberklasse. Betrachtet wird jeweils eine Nutzung von fünf Jahren mit einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern. Bestandteil der Summe sind Fixkosten, Betriebskosten, Werkstatt- und Reifenkosten und der Wertverlust (in Anlehnung an den Gebrauchtwagenwertnotierungen der Deutschen Automobil Treuhand, DAT).

Kleinstwagen - Fiat Panda 1.2 8V Easy (51 kW):
Bei einem Neuwagenpreis von 10.740 Euro beläuft sich der Unterhalt auf 423 Euro pro Monat bzw. 33,8 Cent pro Kilometer. Im ADAC-Betriebskostencheck weist der kleine Italiener monatlich 81 Euro Fixkosten, 54 Euro Werkstattkosten, 139 Betriebskosten und einen Wertverlust von 158 Euro auf.

Mittelklassewagen - VW Golf 1.5 TSI OPF ACT Comfortline (110 kW):
Bei einem Neuwagenpreis von 26.650 Euro liegen die Kosten bei 625 Euro monatlich und 50 Cent pro Kilometer. Im Betriebskostencheck kommen für den Wolfsburger monatlich 91 Euro Fixkosten, 60 Euro Werkstattkosten, 127 Euro Betriebskosten und ein Wertverlust von 347 Euro zusammen.

Oberklasse - Mercedes SLC 43 AMG 9G-TRONIC (287 kW):
Mit einem Neuwagenpreis von 61.059 Euro summieren sich die Monatskosten auf stolze 1207 Euro und 96,6 Cent pro Kilometer. Im Betriebskostencheck kommen für den Schwaben monatlich 167 Euro Fixkosten, 134 Euro Werkstattkosten, 189 Euro Betriebskosten und ein Wertverlust von 717 Euro zusammen.

 
Quelle: de.statista.com - Monatliche Ausgaben privater Haushalte für Kraftstoffe seit 1990
 

Wie können Autobesitzer sparen?

Anhand der Beispielrechnungen ist der eine oder andere vielleicht erschrocken: „Was, so viel kostet mein Auto jeden Monat?“. Aber keine Sorge, es gibt immer Einsparpotenzial – und das in verschiedenen Bereichen.

Vor dem Autokauf:

Um die täglichen Wegstrecken zu bewältigen, genügt häufig ein kleiner Stadtflitzer - ein günstiges Modell mit moderatem Benzin-Verbrauch. Das schont den Geldbeutel Monat für Monat beträchtlich, denn auch Steuern und die Kosten für eine Kfz-Versicherung bewegen sich in einem überschaubaren Rahmen.

Nach dem Autokauf:

Eine benzinsparende Fahrweise macht sich umgehend in geringeren Tankstellen-Rechnungen bemerkbar. Der Verschleiß eines Autos und damit dessen Wertverlust lassen sich zudem über einen effizienten Fahrstil und regelmäßige Pflege und Wartung deutlich reduzieren. Nicht zuletzt lohnt sich häufig auch der Wechsel in eine günstigere Kfz-Versicherung. Neben dem Preis sollte allerdings der Leistungsumfang im Auge behalten werden. Denn Sparen am falschen Ende lohnt sich in der Regel nicht.

Wie kann ich bei der Kfz-Steuer sparen?

Fahrzeuge werden nach verschiedenen Kriterien steuerlich eingestuft. Ausschlaggebend sind dafür Motorhubraum und Schadstoffklasse. Seit 2021 sind aus Gründen des Klimaschutzes höhere Steuern für neu zugelassene Autos mit hohem Spritverbrauch fällig. Während sich Käufer von klimafreundlichen E-Fahrzeugen über die verlängerte doppelte E-Auto Prämie freuen dürfen, müssen Verbrenner-Fans tiefer in die Tasche greifen. Das betrifft insbesondere SUV- und Sportwagenfahrende. Aber auch Fahrer älterer Modelle können Steuern sparen, wenn sie Nachrüstungen wie beispielsweise den Einbau eines Rußpartikelfilters vornehmen. Das hat einen positiven Einfluss auf die Schadstoffklasse, schont die Umwelt und spart bares Geld.

Wie viel kostet eine Kfz-Versicherung?

Die Kosten einer Kfz-Versicherung sind von mehreren Faktoren abhängig: zum einen vom Autotyp und der Motorisierung – ein Kleinwagen kostet in der Regel weniger als ein Oberklasse-Modell. Zum anderen sind Alter des Autos und des Fahrers, Schadenfreiheitsklasse, Umfang des Versicherungsschutzes (Haftplicht, Teil- oder Vollkasko), die Höhe der Selbstbeteiligung und einiges mehr für die Beitragshöhe relevant.




Tipp: Prüfen Sie regelmäßig Ihre Kfz-Police, denn einige Änderungen können sich auf die Versicherungsprämie auswirken. So kann zum Beispiel die Anmietung einer Garage, in der das Fahrzeug über Nacht sicher abgestellt wird, günstigere Beiträge zur Folge haben.




Überlegen Sie, wo Sie zukünftig Kosten einsparen können? Vielleicht bietet Ihre aktuelle Kfz-Police ja noch ein wenig Sparpotential. Berechnen Sie jetzt bequem Ihren günstigen Tarif mit unserem Online-Tarifrechner und wechseln Sie zu Verti – dem zweitgrößten Kfz-Direktversicherer Deutschlands! Haben Sie Fragen zu unseren Tarifen oder wünschen Sie ein persönliches Angebot? Dann erreichen Sie uns per E-Mail oder telefonisch unter 030 – 890 003 003 – im Schadensfall natürlich rund um die Uhr.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

 
Wieviel kosten guter Schutz ?
 

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*Information zum Rechenbeispiel „ab 8,63 €/ Monat:

*Rechenbeispiel für: Smart Fortwo 1.0 Coupe (HSN: 1313, TSN: AHM), eigenfinanziert, Erstzulassung 2015, Kaufjahr: 2015, Zulassung in PLZ: 26871 (Papenburg), Fahrleistung: 5.000 km/Jahr, Nutzung: ausschließlich privat, Halter: VN, Fahrer: VN (Alter 54 Jahre/Führerschein seit 36 Jahren) und weiterer Fahrer (Alter 52 Jahre/Führerschein seit 34 Jahren), Angestellter, kein Wohneigentum, Abstellplatz: Straße, verheiratet, SF-Klasse KH/ VK: SF 36 / SF 36 Selbstbeteiligung VK/ TK: 500/ 150 €, keine Vorschäden, Zahlweise: jährlich Bankeinzug, Werkstattbindung, Versicherungsbeginn: 05.01.2021, Tarif inkl. Vollkasko, Produktlinie Klassik. Die Ausweisung der 8,63 €/ Monat bezieht sich auf die errechnete Jahresprämie von 103,60 € welche auf 12 Monate runtergebrochen wurde. Stand: 2021

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