Diese Versicherungen sind für Selbstständige sinnvoll

Selbstständige müssen sich nicht nur privat, sondern auch gegen betriebliche Risiken absichern. Welcher Schutz bei Selbstständigkeit empfohlen wird, erfahren Sie hier.

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Die Auswahl an Versicherungen für Selbstständige ist reichhaltig. Allein im privaten Bereich gibt es ein enormes Versicherungsangebot und dieses reicht von „Must-have“ bis „kann man, muss man aber nicht“. Hier hängt das Maß an Schutz nicht zuletzt von den Lebensumständen und dem Sicherheitsbedürfnis jedes Einzelnen ab. Wer dann beruflich den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, sollte bzw. muss zudem auch noch betriebliche Risiken absichern.
 
So gibt es manche Versicherungen für Selbstständige, Existenzgründer und Freiberufler, die Pflicht sind. Dann gibt es viele, die zwar freiwillig sind, aber durchaus Sinn machen. Wiederum andere sind nur für manche Selbstständige wichtig, z. B. je nach Branche. Wir versuchen, Licht in den Versicherungs-Dschungel zu bringen, damit Sie leichter entscheiden können, welcher Schutz zu Ihnen persönlich und Ihrem Business passt.
 
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Gut gewappnet für die Selbstständigkeit

Ganz egal, ob neu gegründetes Start-up in einer vielversprechenden Marktnische, der Schritt in die Freiberuflichkeit nach jahrelanger Festanstellung oder die erste eigene Agentur, Praxis oder Kanzlei – sich beruflich auf die eigenen Beine zu stellen ist spannend wie eine Expedition in neues Terrain. Der Businessplan ist abgenommen, der Firmenkredit genehmigt und die Erfolgschancen stehen gut? Toll!
 
Doch bei aller Euphorie sollte man auch bedenken, dass auch einmal etwas schief gehen kann. Pannen gehören oft zum Business – ganz gleich in welcher Branche. Damit jedoch der wirtschaftliche Erfolg im Fall der Fälle nicht gefährdet wird, ist gut beraten, wer sich potentielle existenzgefährdende Risiken vor Augen hält und diese absichert. Für Selbstständige und Freiberufler gibt es somit verschiedene private und betriebliche Versicherungen, um sich je nach Beruf, Branche und Bedarf individuell abzusichern.
 

1. Private Versicherungen für Selbstständige 

Beim privaten bzw. persönlichen Versicherungsschutz verhält es sich für Selbstständige im Grunde sehr ähnlich wie für Angestellte. Hier ist ein Überblick über die wichtigsten privaten bzw. Personenversicherungen:
 
Pflichtversicherungen: 
  • Kranken- und Pflegeversicherung
  • Rentenversicherung (Ausnahmen beachten)
Dringend empfohlene Versicherungen: 
  • Unfallversicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung 
  • Krankentagegeld-Versicherung
  • Private Haftpflichtversicherung 

Diese privaten Versicherungen sind für Selbstständige Pflicht

Kranken- und Pflegeversicherung

 
Wie bei Festangestellten, ist auch für Selbstständige und Freiberufler der Abschluss einer Kranken- und Pflegeversicherung in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Wer vor der Existenzgründung oder Aufnahme der selbstständigen bzw. freiberuflichen Tätigkeit angestellt war, kann zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung frei wählen. Für die Wahl bleiben drei Monate nach Eintritt in die Selbstständigkeit Zeit. Verpasst man diese Frist, wird man automatisch privat krankenversichert – also rechtzeitig entscheiden!
 
Da die Pflegeversicherung an die Krankenversicherung gebunden ist, ist sie ebenfalls Pflicht. Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse sind automatisch pflegeversichert. Wer als Selbstständiger eine private Krankenversicherung abgeschlossen hat, muss sich somit auch eine private Pflegeversicherung zulegen.
 

Rentenversicherung zur privaten Altersvorsorge

 

Grundsätzlich ist die Rentenversicherung zwar keine Pflichtversicherung, jedoch gibt es Ausnahmen. Für einige Berufsgruppen ist die gesetzliche Rentenversicherung Pflicht. Dazu gehören beispielsweise selbstständig tätige Lehrer und Erzieher, bestimmte Handwerker (z. B. Maurer und Bäcker), Heil- und Pflegekräfte (z. B. Krankenschwestern) oder Selbstständige, die nur für einen Auftraggeber arbeiten.
 
Freiberufliche Künstler und Publizisten können sich über die Künstlersozialkasse (KSK) versichern – diese beinhaltet die Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. Hier gilt die Sonderregelung, dass Versicherte nur die Hälfte der Beiträge leisten müssen. Die andere Hälfte übernimmt die KSK. Wer alle nötigen Voraussetzungen erfüllt und aufgenommen wird, spart monatlich unter Umständen einige hundert Euro Beiträge. Das Antragsprozedere ist zwar mühsam, kann sich dann aber lohnen.
 
Alle übrigen Selbstständigen müssen sich selbst frühzeitig um ihre private Altersvorsorge kümmern, um Ü65 nicht mit leeren Taschen dazustehen. Da Beiträge sich mit fortschreitendem Eintrittsalter erhöhen, gilt hier: je früher man einsteigt, desto besser. In Punkto Altersvorsorge gibt es in Deutschland drei Säulen: die Basis-Vorsorge (z. B. die gesetzliche Rente), die geförderte Vorsorge (z. B. Riester- oder Rürup-Rente) und die ungeförderte Altersvorsorge (z. B. Lebensversicherung).
 
Um auch im Alter ein ausreichendes Einkommen zu haben, sollten Selbstständige in eine zweite oder/und dritte Säule investieren. Welches Vorsorge-Versicherungsmodell sich da am besten eignet, hängt u. a. vom persönlichen Bedarf und der individuellen Situation jedes Einzelnen ab – zum Beispiel wie hoch die Rente im Alter sein soll, um den eigenen Lebensstandard zu halten. Bei der Entscheidung können unabhängige Berater zur Seite stehen.
 


Dringend empfohlene Versicherungen für Selbstständige

Besonders jungen Menschen, die sich beruflich selbstständig machen, fällt es oft schwer, sich mit den möglichen Gefahren auseinanderzusetzen, die das (wenn auch nur temporäre) Aus für ihre Karriere bedeuten können. Schließlich stehen sie mitten im Leben und was soll da schon passieren? Ein Blick auf aktuelle Statistiken von Arbeitsausfällen beispielsweise aufgrund von Krankheit oder Invalidität machen jedoch deutlich, dass eine Absicherung für solche Fälle enorm wichtig ist.
 

Unfallversicherung

 
Die Mehrzahl der Selbstständigen kann sich freiwillig gegen die Folgen eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit in der gesetzlichen Unfallversicherung versichern. Hierzu muss ein schriftlicher Antrag bei dem für die eigene Berufsgruppe zuständigen Unfallversicherungsträger gestellt werden. Das kann je nach Berufszweig eine gewerbliche Berufsgenossenschaft, die landwirtschaftliche Unfallversicherung oder eine Unfallkasse der öffentlichen Hand sein.
 
Tipp:
 
Sollten Sie nicht wissen, welcher Unfallversicherungsträger für Ihre Berufssparte zuständig ist, können Sie sich einfach direkt bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) unter der kostenlosen Infoline 0800 6050404 erkundigen.
 
Ein Arbeitsunfall ist eine Sache. Doch was, wenn ein Unfall in der Freizeit passiert und man daraufhin dauerhaft körperlich geschädigt wird? Schlimmstenfalls ist die Erwerbsfähigkeit eingeschränkt oder man kann seinen Beruf gar nicht mehr ausüben. Da die gesetzliche Unfallversicherung hier nicht greift, sollten sich Selbstständige mit einer privaten Unfallversicherung finanziell absichern.
 
Hierbei lässt sich auch das Leistungsspektrum individuell anpassen. Beispielsweise besteht die Möglichkeit, die Zahlung einer monatlichen Unfallrente zu vereinbaren. Da eine Unfallrente in der privaten Unfallversicherung ggf. nicht als Standard enthalten ist, kann die Police bei Bedarf um diese zusätzliche Leistung erweitert werden.
 

Berufsunfähigkeitsversicherung

 
Wird jemand durch Krankheit oder einen Unfall dauerhaft berufsunfähig, ist die finanzielle Existenz in Gefahr. Als berufsunfähig gilt meist, wer seiner Tätigkeit länger als sechs Monate in Folge nicht nachgehen kann oder der Arzt eine Berufsunfähigkeit attestiert – in der Regel also, wenn man seine gewohnte Tätigkeit zu mindestens 50 % dauerhaft nicht mehr ausführen kann.
 
Da die Krankenkasse nur für Behandlungs- und Krankenhauskosten aufkommt, kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) das fehlende Einkommen kompensieren. Da diese im Leistungsfall eine monatliche Rente auszahlt und so den Lebensunterhalt sichert, gehört die BU zu den wichtigsten Versicherungen von Selbstständigen und Freiberuflern.
 
Übrigens:
 
Besonders Selbstständige, die dauerhaft starkem Stress ausgesetzt sind, sollten das Risiko nicht unterschätzen. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ist das berufliche Aus längst nicht mehr hauptsächlich auf schwere körperliche Arbeiten zurückzuführen, sondern meist psychisch bedingt. Mit 29 % aller Neuerkrankungen sind psychische Erkrankungen demnach die häufigsten BU-Ursachen, gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparates (19 %) und Krebserkrankungen mit 18 %.
 

Krankentagegeld-Versicherung – die Zusatzversicherung bei längerer Krankheit

 

Bleibt bei mehrwöchiger Krankheit das eigene Einkommen aus (Einkommenslücke), bietet ein gezahltes Krankentagegeld Selbstständigen und Freiberuflern eine gewisse finanzielle Absicherung. Schließlich erhalten diese im Krankheitsfall weder Lohnfortzahlung für sechs Wochen, noch ein anschließendes Krankengeld, wie für Festangestellte üblich.
 
Können Selbstständige also während einer Krankheit nicht arbeiten, muss das fehlende Einkommen ab dem ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit irgendwie kompensiert werden. Hier zählt die Krankentagegeld-Versicherung zu den wichtigsten privaten Zusatzversicherungen für Selbstständige.
 

Unverzichtbar: die private Haftpflichtversicherung 

 
Obwohl die private Haftpflichtversicherung hierzulande keine Pflichtversicherung ist, gehört sie dennoch zu den wichtigsten Versicherungen – egal ob für Selbstständige oder Festangestellte. Eine Haftpflicht sichert Risiken bzw. Handlungen als Privatperson ab, durch die Personen-, Sach- oder Vermögensschäden entstehen. Steht man als Schadenverursacher ohne da, haftet man in unbegrenzter Höhe.
Im schlimmsten Fall kann dies zur Bedrohung für die Existenz werden. Eine Privathaftpflicht muss nicht teuer sein, um umfassenden Versicherungsschutz für jede Lebenslage zu bieten. Berechnen Sie mit dem Angebotsrechner Ihren persönlichen Tarif bei Verti. 
 
 
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2. Betriebliche Versicherungen für Selbstständige

Je nach Branche und ausgeübtem Beruf können Schadensrisiken völlig unterschiedlich ausfallen. So sehen sich zum Beispiel Finanz-, Steuer- oder Unternehmensberater anderen Risiken ausgesetzt als Selbstständige in medizinischen oder handwerklichen Berufen. Diese wiederum könnten sich kaum mehr unterscheiden von den Risiken junger kreativer Köpfe, die sich in der Medienbranche z. B. im Bereich Text, Grafik oder Film- und Videoedit selbstständig machen.
 
Klar hofft jeder, dass bei besonnener Ausübung des Berufs schon nichts schief geht – jedoch hat man nicht immer die alleinige Kontrolle darüber, ob ein Schaden eintritt oder nicht. So kann im Einzelfall ein Schaden derart hohe Kosten verursachen, dass möglicherweise die eigene wirtschaftliche Existenz auf dem Spiel steht. Welche Risiken und Schäden das sein könnten, werden die Beispiele verdeutlichen, auf die wir bei den verschiedenen Versicherungen eingehen.
 
Fangen wir wieder mit dem dringend empfohlenen Versicherungsschutz an, den Selbstständige, Existenzgründer und Freiberufler, je nach Branche, gegen betriebliche Risiken abgeschlossen haben sollten:
 
  • Betriebshaftpflicht (plus ggf. Produkthaftpflicht)
  • Berufshaftpflicht
  • Betriebsunterbrechungsversicherung
  • Geschäftsinhaltsversicherung
  • Vermögensschadenshaftpflicht

Betriebshaftpflichtversicherung

 
Da die oben erwähnte Privathaftpflicht nur den privaten Bereich abdeckt, ist es für Unternehmer und Selbstständige fast unerlässlich, berufsbezogene Risiken durch zusätzliche Versicherungen abzusichern. Eine betriebliche Haftpflichtversicherung tritt ein, sofern ein Dritter einen Schaden erleidet, für den der Unternehmer (oder einer der Angestellten) im Rahmen der beruflichen Tätigkeit verantwortlich ist. Darunter fallen Personen-, Sach- sowie auch Vermögensschäden.
 
Für Freelancer beispielsweise, die nur von zuhause aus arbeiten, also kein externes Büro haben, und mit ihren Auftraggebern oder Kunden nur virtuellen Kontakt haben, ist eine Betriebshaftpflicht ggf. nicht unbedingt notwendig – hier kommt es auf den Einzelfall an. Für Unternehmer mit Firmen- und/oder Geschäftsräumen hingegen ist eine betriebliche Haftpflichtversicherung ein Muss.
 
Nur ein Beispiel:
 
Rutscht ein Kunde bei Ihnen im Büro oder Laden aus und verletzt sich durch den Sturz so sehr, dass er arbeitsunfähig wird oder gar ins Krankenhaus muss, übernimmt Ihre betriebliche Haftpflichtversicherung in diesem Fall den Verdienstausfall und die Behandlungskosten des Kunden.
 


Produkthaftpflichtversicherung

 

Eine Produkthaftpflicht kommt unter Umständen für Schäden auf, die Dritten durch ein fehlerhaftes Produkt entstehen. Eine Produkthaftpflicht benötigen somit alle, die Produkte herstellen, weiterverarbeiten und an Kunden weitergeben. Da bestimmte Risiken bereits mit der Betriebshaftpflichtversicherung geschützt sind, stellt die Produkthaftpflichtversicherung einen optional wählbaren Zusatzschutz dar.
 

Berufshaftpflichtversicherung

 

Entsteht einem Dritten, beispielsweise einem Kunden, im Rahmen der ausgeübten Tätigkeit des Selbstständigen ein Vermögensschaden, ist das ein Fall für die Berufshaftpflichtversicherung. Risiken gibt es in dieser Hinsicht viele, besonders für Selbstständige oder Freiberufler in beratender Funktion oder im kreativen Dienstleistungsbereich.
 

Betriebsunterbrechungsversicherung

 
Eine Betriebsunterbrechungsversicherung, auch unter dem Namen Ertragsausfallversicherung bekannt, schützt vor den finanziellen Folgen einer ungeplanten Unterbrechung des laufenden Betriebs. Sie übernimmt Schäden, die u. a. durch Leitungswasser, Feuer, Sturm, Hagel oder Schneedruck sowie durch Einbruchdiebstahl verursacht wurden.
 
Steht z. B. die Produktion eines Bau- oder Handwerksbetriebes wegen eines Brandes im Lager oder in der Werkstatt still oder verhindert ein mehrtägiger Sturm die Warenauslieferung, fallen die Einnahmen aus – die Betriebskosten aber laufen weiter. Auch Selbstständige und Freiberufler können betroffen sein. Ist z. B. das Büro im Fabrikloft nach einem Wasserrohrbruch, Sturm oder Einbruch verwüstet und vorübergehend nicht mehr nutzbar, heißt das zwangsläufig „Betriebspause“.
 
Damit das Geschäft nach einem Schaden so schnell wie möglich weiterlaufen kann, kommt die Betriebsunterbrechungsversicherung vorübergehend (meist zwischen 12 bis zu 36 Monate) für entgangenen Betriebsgewinn und Fixkosten auf. Dazu zählen beispielsweise:
 
  • Miete
  • Löhne und Gehälter
  • Sozialausgaben
  • Provisionen 

Nützliche Versicherungen bei Selbstständigkeit 

Neben dem dringend empfohlenen Versicherungsschutz bietet der Markt auch einige Versicherungen, die zwar sinnvoll, aber nicht für alle Selbstständigen gleichermaßen notwendig sind. Dazu gehören beispielsweise folgende, auf die wir im Weiteren kurz eingehen:
 
  • Firmenrechtsschutzversicherung
  • Kfz-Versicherung
  • Risikolebensversicherung für Unternehmer 


Betrieblicher Rechtsschutz: Gelassen bleiben im Streitfall 

 
Selbst im sonst harmonischen täglichen Arbeitsleben kann es immer mal zu Auseinandersetzungen oder Rechtsstreitigkeiten mit Auftraggebern, Kunden, Lieferanten oder Mitarbeitern kommen. Für Streitfälle, die im Rahmen der beruflichen Tätigkeit auftreten, greift der private Rechtsschutz nicht. Somit sind Selbstständige gut beraten, sich eine Firmenrechtsschutzversicherung zuzulegen.
 
Diese übernimmt bei einem Rechtsstreit, zu dem es kommt, üblicherweise alle anfallenden Gerichts- und Anwaltskosten. Da diese unter Umständen empfindlich hoch ausfallen können, kann eine Firmenrechtsschutzversicherung besonders für Selbstständige und Freiberufler, die unter Umständen mit ihrem gesamten Privatvermögen haften, ratsam sein.
 

Kfz-Versicherung – geschäftlich gut abgesichert unterwegs

 
Unternehmer, die ein Auto oder einen Lieferwagen als Firmenwagen zugelassen haben, benötigen eine Kfz-Haftpflichtversicherung – die ist in Deutschland per Gesetz Pflicht. Sie übernimmt Schäden, die Dritten bei einem Unfall zugefügt werden. Soll das Firmenfahrzeug selbst darüber hinaus gegen diverse Schäden abgesichert werden, können Unternehmer zusätzlich wahlweise eine Vollkasko- oder Teilkaskoversicherung  abschließen.
 
Zur finanziellen Absicherung vor Schäden, die beispielsweise durch Wildunfälle, Diebstahl/Raub, Glasbruch oder Brand verursacht werden, ist eine zusätzliche Teilkaskoversicherung empfehlenswert. Umfassenderen Schutz bietet eine Vollkaskoversicherung. Sie enthält sämtliche Leistungen der Teilkasko und übernimmt zudem selbstverschuldete Unfallschäden am eigenen Auto sowie von Dritten verursachte Schäden, zum Beispiel durch Vandalismus.
 
Eine günstige Autoversicherung finden Sie natürlich auch bei Verti – dem zweitgrößten Kfz-Direktversicherer Deutschlands. Wir bieten auch Unternehmern den passenden Tarif für ihren Firmenwagen. Wollen Sie zum Beispiel neben Ihrem privaten Pkw auch Ihren Firmentransporter absichern, fahren Sie mit unserem Zweit-Fahrzeug-Tarif gleich noch günstiger. 
 

Risikolebensversicherung für Unternehmer: Absicherung des Todesfalls 

 
Eine Risikolebensversicherung ist nicht nur für diejenigen sinnvoll, die ihre Angehörigen für den Fall des eigenen Todes finanziell absichern wollen. Auch Selbstständigen oder Freiberuflern kann eine Risikolebensversicherung dienlich sein. Wurde beispielsweise zu Lebzeiten ein Kredit aufgenommen, bleiben Hinterbliebene abgesichert, um die Raten weiterhin bezahlen zu können und haben damit zumindest eine finanzielle Sorge weniger.
 
Aber auch zur gegenseitigen Absicherung von Geschäftspartnern ist eine Risikolebensversicherung  sinnvoll. Somit lässt sich innerhalb der Firma zumindest der finanzielle Spielraum schaffen für den plötzlichen Wegfall der eigenen Arbeitskraft, bzw. des damit verbundenen Know-hows. Besonders wenn Existenzgründer noch am Anfang ihres Unternehmens stehen, kann der plötzliche Tod eines Partners das Aus bedeuten. Wählt man seinen Geschäftspartner als Begünstigten der Risikolebensversicherung, ist so der Fortbestand des Unternehmens gesichert.
 

Fazit: Betriebliche Risiken erkennen – abwägen – absichern

 
Über die hier genannten hinaus gibt es natürlich noch viele weitere betriebliche und, je nach Berufssparte, teils sehr spezifische Versicherungen für Selbstständige. Hier alle zu nennen, würde jedoch den Rahmen sprengen – deshalb haben wir uns auf diese Auswahl konzentriert. Bei der Entscheidungsfindung, welcher Schutz für den eigenen Bedarf und Beruf sinnvoll ist, hilft folgender Tipp:
 
Nehmen Sie sich Stift und Papier zur Hand und dann beantworten Sie sich zwei Fragen:
 
  • Welche Risiken könnten im Rahmen meiner Berufssparte und Tätigkeit auftreten?
  • Wie hoch könnte der finanzielle Schaden jeweils ausfallen?
Kurz: Erstellen Sie Ihr ganz persönliches Worst-Case-Szenario. Klären Sie dabei auch objektiv, wie wahrscheinlich die einzelnen möglichen Schadensfälle tatsächlich eintreten könnten und ob Sie für den Fall der Fälle über die nötigen Mittel verfügen. Das gibt Ihnen eine erste gute Einschätzung.
 
Dabei kann es nicht schaden, erfahrene selbstständige „Kollegen“ des eigenen Berufsfeldes nach ihren Erfahrungen zu fragen – im besten Fall plaudern diese gerne aus dem Nähkästchen und bringen dabei Risiken zu Tage, die man selbst gar nicht bedacht hat. Alternativ geben auch Versicherungsmakler oder Experten unabhängiger Branchenverbände Einblicke und guten Rat.
 
 
Ist man sich über das persönliche Versicherungs-Portfolio im Klaren, wird es Zeit, geeignete und günstige Anbieter zu finden. Hierbei lohnt es sich, beim Tarif-Check im Internet verschiedene Versicherer und deren Leistungsumfang und Beiträge zu vergleichen. Da diese oft enorm variieren, kann man beim Versicherungsvergleich im besten Fall einige hundert Euro pro Jahr sparen – das freut und entlastet dann auch das Geschäftskonto.
 
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