Risikolebensversicherung trotz Übergewicht

Hat der BMI Einfluss auf Ihren Monatsbeitrag?

( Wörter)

Im Todesfall erfolgt die Auszahlung der Risikolebensversicherung
Sie möchten Ihre Familie mit einer Risikolebensversicherung absichern, befürchten aber, dass Sie aufgrund Ihres hohen BMI auch höhere monatliche Beiträge zahlen müssen? Verti gehört zu den wenigen Versicherern, die bei der Risikolebensversicherung bis zu einem BMI von 31 auf einen Zuschlag für Übergewicht verzichten.
 

Was ist der BMI?

BMI steht für Body Mass Index. Der BMI setzt die Körpergröße und das Gewicht eines Menschen in Relation zueinander. Die Maßzahl ist die Grundlage für die Einteilung in Unter-, Normal- und Übergewicht. Erstmals erwähnt wurde seine Berechnungsformel 1832, etabliert hat sie sich vor allem seit dem Ersten Weltkrieg.




Die BMI-Berechnungsformel lautet: Gewicht in kg ÷ (Körpergröße in m)2




Als untergewichtig wird derjenige Erwachsene eingestuft, der einen BMI unter 19 aufweist. Mit einem BMI zwischen 19 und 24 gilt man als normalgewichtig. Ein BMI über 25 deutet hingegen auf leichtes bis mäßiges, über 31 auf starkes Übergewicht hin.

 

Warum ist die Risikolebensversicherung bei einem hohen BMI oft teurer?

Wer einen BMI von 25 oder höher hat, der trägt aller Wahrscheinlichkeit nach einige Kilos zu viel mit sich herum. Übergewicht lässt sich wiederum mit einem erhöhten Risiko für bestimmte Erkrankungen in Verbindung bringen. So begünstigt ein hoher BMI nach Ansicht vieler Ärzte zum Beispiel:
  • Diabetes Typ 2
  • Bluthochdruck
  • Herzinfarkt und Schlaganfall
  • bestimmte Krebsarten
  • Hormon- und Stoffwechselstörungen
  • Erkrankungen der Gallenblase
  • Arthrose
  • Schlafapnoe
  • Atembeschwerden
 
Fast alle dieser Krankheiten gehen mit dem Risiko einher, frühzeitig zu versterben. Genau dieser Umstand ist für Versicherungen relevant, die Risikolebensversicherungen zur Absicherung des Todesfalls anbieten: Da das Sterberisiko des Versicherten höher ist als das eines Normalgewichtigen, ist es auch wahrscheinlicher, dass die Versicherungssumme fällig wird. Daher erheben viele Versicherer einen Aufschlag für Übergewicht, der je nach Anbieter unterschiedlich hoch ausfällt.

 

Ist der BMI wirklich aussagekräftig?

Der BMI hat durchaus seine Berechtigung, kann aber allenfalls als Richtwert dienen. Denn viele Faktoren lässt diese Berechnungsformel komplett außer Acht: So ist zum Beispiel Muskelmasse schwerer als Fett. Dieser Umstand sorgt beispielsweise dafür, dass durchtrainierte Sportler einen hohen BMI haben, obwohl sie nicht übergewichtig sind. Ebenfalls unberücksichtigt bleiben Geschlecht und Alter. Gerade bei Menschen ab 40 verschiebt sich der empfohlene BMI, da der Stoffwechsel langsamer wird und das Gewicht ganz natürlich steigt. Ältere Menschen dagegen sind häufig leichter, ohne untergewichtig zu sein – im Alter verlieren sie an Muskelmasse.
 
Außerdem relevant für die Beurteilung, ob tatsächlich gesundheitlich bedenkliches Übergewicht vorliegt: die Art und Verteilung des Körperfetts. Während Fettpolster an Hüfte und Gesäß als wenig kritisch gelten, soll besonders das sogenannte Viszeralfett bestimmte Krankheiten fördern. Es sitzt vor allem in der freien Bauchhöhle und umschließt innere Organe, hauptsächlich Leber, Darm und Bauchspeicheldrüse. Ein erhöhter Bauchumfang deutet auf Viszeralfett hin.
 

Vertis Risikolebensversicherung: Zuschlag erst ab einem BMI von 32

Der BMI gibt zwar eine Orientierung, was das eigene Körpergewicht anbelangt, ist aber nicht immer aussagekräftig genug, um ein tatsächlich gesundheitsgefährdendes Übergewicht festzustellen. Auch eine nach BMI (leicht) übergewichtige Person kann bei bester Gesundheit sein – daher verzichtet Verti bei der Risikolebensversicherung bewusst auf einen Zuschlag bei Übergewicht, solange der BMI unter 32 liegt. Erst ab dieser Schwelle erhöht sich Ihr monatlicher Beitrag geringfügig.

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