Umweltschonend fahren und Geld sparen – die besten Tipps

Erfahren Sie jetzt, welcher Fahrstil Umwelt und Portemmonaie schont.

Umweltschonend fahren und Geld sparen – die besten Tipps
„Grün“ fahren ist eine gute Sache sowohl für die Umwelt als auch für Ihren Geldbeutel. Wer umweltschonend fährt, tut nicht nur der Umwelt einen Gefallen, sondern auch sich selbst. Denn mit ein paar Tipps können Sie nicht nur den CO2-Ausstoß reduzieren, sondern auch Sprit und bares Geld sparen. Dennoch wissen viele Autofahrer nicht, wie sie den Energieverbrauch ihres Autos beeinflussen können.
 
Damit zukünftige Autofahrer alles richtig machen, vermitteln Fahrschulen schon seit einigen Jahren wichtige Informationen rund um das Thema umweltschonendes Fahren und geben ihren Schülern viele Ratschläge mit auf den Weg. 
 
Für alle, deren Führerscheinprüfung schon etwas länger zurückliegt oder die ihr Wissen einfach nur auffrischen wollen, haben wir ein paar Grundregeln zusammengefasst, mit denen sie den Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß in Zukunft reduzieren können. Ausprobieren lohnt sich, denn mit der richtigen Fahrweise lassen sich circa 20 Prozent Benzin sparen.


Mit niedrigen Drehzahlen fahren und Sprit sparen

 
Versuchen Sie mit möglichst geringer Drehzahl zu fahren und schnell hochzuschalten. Je nach Automodell sollten Sie bei ca. 2.000 bis 2.500 Umdrehungen hochschalten: Bei Tempo 30 in den dritten oder vierten Gang und bei Tempo 50 bis 60 in den vierten oder fünften Gang. Ein Auto, das bei 60 km/h im dritten Gang fährt, verbraucht zum Beispiel 25 Prozent mehr Kraftstoff als bei selber Geschwindigkeit im fünften Gang. 
Ein Warmlaufen lassen des Motors ist übrigens nicht nötig. Auch im Winter brauchen Sie moderne  Motoren zum Aufwärmen nicht im Leerlauf laufen zu lassen.


Motor beim Halten ausschalten für weniger Lärm und Verbrauch

 
Wie jeder weiß, kann das Warten an einem Bahnübergang, einer Baustellenampel und vor allem im Stau schon mal länger dauern. Wenn Sie in Zukunft in solchen Situationen den Motor abstellen, sparen Sie nicht nur Kraftstoff ein, sondern können auch unnötigen Lärm vermeiden. Eine Faustregel besagt: Wer länger als 15 Sekunden steht, sollte den Motor ausschalten. 
 

Vorausschauend fahren schont die Umwelt

 
Anfahren und Beschleunigen verbrauchen besonders viel Benzin. Wenn Sie vorausschauend fahren und genügend Abstand zu dem vorausfahrenden Auto halten, bleibt Ihnen mehr Zeit, um zu handeln und zu reagieren. Ein Beispiel: Wenn Sie schon von weitem eine rote Ampel sehen, lohnt es sich nicht, mit dem Fuß auf dem Gaspedal weiterzufahren. Ihr Auto kann, ohne dass Sie andere Autofahrer behindern, rollen. Das macht zum Beispiel auch Sinn, wenn Sie auf ein Vorfahrt-gewähren-Schild oder eine Abbiegestelle zufahren.
 
Ein weiterer Vorteil: Mit ein wenig Abstand zu den vorausfahrenden Autos können Sie auch ein zu dichtes Auffahren vermeiden, sobald der Vorausfahrende seine Geschwindigkeit reduziert. Dann tut man auch gleich etwas für die Verkehrssicherheit.
 

Reifendruck kontrollieren für weniger Rollwiderstand

 
Verringert sich der Reifendruck, steigt auch der Kraftstoffverbrauch. Denn zu wenig Luftdruck in den Reifen erhöht den Rollwiderstand des Autos, wodurch der Benzinverbrauch steigt. Am besten sind leicht erhöhte Werte des Reifenluftdrucks. Dafür können Sie sich zum Beispiel an den Sollwerten für die Maximalbeladung des Fahrzeuges orientieren.
 

Unnötiges Gewicht entfernen und Kraftstoffverbrauch senken

 
Wer unnötiges Gepäck mit sich herumfährt, muss das natürlich genauso in Bewegung und auch wieder zum Stehen bringen. Und das kostet mehr Kraftstoff. Damit ist aber nicht nur Ballast im Kofferraum oder auf der Rückbank gemeint. Auch Anbauten am Auto, wie zum Beispiel Dachgepäckträger, Fahrradhalteeinrichtungen, Heckträger, Spoiler und Ähnliches erhöhen das Gewicht und damit den Luftwiderstand. Daher lohnt es sich, Dachgepäckträger und Co. nach dem Gebrauch wieder abzubauen.
 

Stromfresser im Auto reduzieren

 
Dasselbe gilt natürlich auch für elektronische Geräte: Wenn man sie nicht gerade nutzt, sollte man sie ausschalten. Auch sie ziehen einen höheren Treibstoffverbrauch nach sich. Stromfresser Nummer eins ist die Klimaanlage, aber auch Ladegeräte, die Sitz- bzw. Heckscheibenheizung oder das Fernlicht verbrauchen viel Treibstoff. Selbstverständlich darf die Sparsamkeit nicht auf Kosten der Sicherheit geschehen. Ohne Licht bei Regen oder Nebel zu fahren, bedeutet am falschen Platz zu sparen.