Auto ummelden bei Umzug – so gehen Sie vor

Informieren Sie die Kfz-Zulassungsstelle unbedingt rechtzeitig

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Auto ummelden bei Umzug – so gehen Sie vor

Ein Umzug oder Autokauf ist stets auch mit bürokratischen Aufwänden verbunden. Dazu gehört auch das Ummelden Ihres Fahrzeugs bei der Kfz-Zulassungsstelle. Was erwartet Sie bei diesem Behördengang? Welche Unterlagen sollten Sie mitnehmen? Welche Fristen gelten und welche Kosten kommen auf Sie zu? Die Antworten auf Ihre Fragen rund um das Thema „Auto ummelden“ finden Sie hier.


Die Fahrzeugummeldung innerhalb Ihrer Stadt


Sie ziehen innerhalb Ihres bisherigen Wohnortes, im selben Kreis oder innerhalb derselben Gemeinde um? Dann können Sie die Ummeldung Ihres Fahrzeugs problemlos im Bürgerbüro oder im Einwohnermeldeamt vornehmen lassen. Hier schreibt man lediglich die Adresse im Fahrzeugschein bzw. in der Zulassungsbescheinigung I um. Ein Besuch bei der Kfz-Zulassungsstelle ist dafür nicht unbedingt erforderlich.

Tipp: In vielen Gemeinden können die Fahrzeugpapiere bereits bei der Anmeldung des neuen Wohnsitzes aktualisiert werden.


Auto ummelden beim Umzug in eine andere Stadt (Ummeldung ohne Halterwechsel)


Wenn Sie in eine andere Stadt oder Gemeinde gezogen sind, ist es unerlässlich, Ihr Fahrzeug bei der Kfz-Zulassungsstelle am neuen Wohnort registrieren zu lassen.

Eine Ummeldung am neuen Hauptwohnsitz kann jedoch nur dann erfolgen, wenn Sie sich zuvor persönlich beim zuständigen Einwohnermeldeamt vorgestellt haben. Dort trägt man Ihre aktuellen Adressdaten in die Meldebescheinigung sowie in den Personalausweis ein. Diese Kontaktinformationen stellen die Grundlage für die anstehende Fahrzeugummeldung dar.

 
 

Beachten Sie, dass bestimmte Fristen eingehalten werden müssen, um Ihr Kfz umzumelden.

Im Allgemeinen ist von einer „unverzüglichen Ummeldung“ die Rede. Welche Fristlänge hier tatsächlich gilt, ist also nicht ganz klar. Wenn Sie Ihr Fahrzeug innerhalb eines Monats nach dem Umzug bei der zuständigen Behörde ummelden, sind Sie in jedem Fall auf der sicheren Seite. Wer übrigens mit der Kfz-Ummeldung zu lange wartet, riskiert ein empfindliches Bußgeld!


Checkliste: Was brauche ich für die Zulassungsstelle?


Folgende Unterlagen benötigen Sie für die Kfz-Ummeldung:

  • gültiger Personalausweis oder
  • gültiger Pass mit der aktuellen Meldebescheinigung
  • Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil 2 (Fahrzeugbrief)
  • Nachweise über die erfolgte Durchführung der Hauptuntersuchung beim TÜV, bei der DEKRA oder ähnlichen Institutionen
  • gültige Prüfbescheinigung von der letzten Abgasuntersuchung
  • die elektronische Versicherungsbestätigung bzw. die eVB-Nummer (Sie erhalten diese bei Ihrer Kfz-Versicherung)
  • das SEPA-Mandat für die Ermächtigung des Einzugs der Kfz-Steuer

Weitere hilfreiche Fakten zur Autoummeldung


  • Minderjährige müssen die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorlegen. Auch dürfen Kopien der aktuellen Ausweispapiere nicht fehlen.
  • Bei der Ummeldung von Geschäftsfahrzeugen kann die Vorlage eines Gewerbescheins oder eines Handels- oder Vereinsregisterauszuges erforderlich sein.

Falls Sie nicht die Zeit oder die Möglichkeit haben, die Fahrzeugummeldung selbst durchzuführen, können Sie eine Person Ihres Vertrauens mit dem Prozedere beauftragen.

Ihre Vertretung muss selbstverständlich alle erforderlichen Unterlagen mitbringen und benötigt eine schriftliche Vollmacht von Ihnen.


Was kostet die Ummeldung eines Autos?


Die Preise für die Ummeldung eines Fahrzeuges können sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Im Schnitt fallen Kosten in Höhe von ca. 30 Euro an.

  • Bei einer Ummeldung ohne Halterwechsel beträgt der Preis ca. 26 Euro.
  • Eine Ummeldung mit Halterwechsel kostet im Schnitt 29 Euro.

Was braucht man für ein Kurzzeitkennzeichen?

Kurzzeitkennzeichen sind 5 Tage lang gültig und kommen in folgenden Fällen zum Einsatz:

  • Bei einer Fahrzeugüberführung. Wenn Sie zum Beispiel ein Gebrauchtwagen erworben haben, der bereits abgemeldet wurde und somit über kein aktuelles Kennzeichen mehr verfügt, benötigen Sie ein Kurzzeitkennzeichen. Damit können Sie das Auto abholen und Sie haben Zeit, das Fahrzeug in Ruhe anzumelden und ein neues Kennzeichen zu besorgen.
  • Bei einer Probefahrt. Sowohl beim Autokauf von Privat als auch bei einem Händler werden Sie für die Probefahrt mit einem nicht angemeldeten Pkw ein Kurzzeitkennzeichen benötigen.
  • Bei Vorführung bei TÜV und DEKRA. Abgemeldete Fahrzeuge, deren TÜV abgelaufen ist, müssen zur Prüfstelle, ehe sie im Straßenverkehr gefahren werden dürfen. Für die Fahrt zur Prüfstelle können Sie ein 5-Tages-Kennzeichen verwenden.

Wenn Sie ein Kurzzeitkennzeichen anmelden wollen, müssen Sie folgende Dokumente bei der Zulassungsstelle vorzeigen:

  • Die eVB-Nummer, die Sie beim Abschließen einer Kfz-Versicherung automatisch erhalten
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Fahrzeugschein oder Fahrzeugbrief
  • eine Vollmacht, wenn Sie für eine dritte Person das Kennzeichen beantragen wollen

Hinweis: Es ist nicht möglich, ein Fahrzeug an demselben Tag ab- und wieder anzumelden. Sie werden mindestens einen Werktag nach der letzten Abmeldung warten müssen, bis Sie ein Fahrzeug neu anmelden können.


Auto ummelden: wichtige Änderungen


Früher erhielten Fahrzeugeigentümer bei einem Wohnortwechsel in eine andere Stadt ein neues Kennzeichen für Ihren Wagen. Dieses enthielt unter anderem das Kürzel des neuen Kreises oder Wohnortes. Seit 2015 ist diese Regelung nicht mehr verpflichtend. Wenn Sie Ihr Auto nach dem Umzug ummelden möchten, ist es jetzt auf Wunsch möglich, dass Sie Ihr bisheriges Kennzeichen behalten. Nichtsdestotrotz ist die Ummeldung Ihres Fahrzeugs unerlässlich.

Tipp: Heute ist es in immer mehr Städten und Gemeinden möglich, ein Wunschkennzeichen vorab online zu reservieren. Dieser Service ist mit einem gewissen Kostenaufwand verbunden. Rechnen Sie mit etwa 10 bis 20 Euro – je nach Behörde. So stellen Sie sicher, dass kein anderer Fahrzeugeigentümer für die Dauer der Reservierung Ihr favorisiertes Kennzeichen für sich in Anspruch nehmen kann.

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Es gelten die Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AKB) der Verti Versicherung AG, Rheinstraße 7A, 14513 Teltow.

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