Auto ummelden bei Umzug – so gehen Sie vor

Informieren Sie die Kfz-Zulassungsstelle unbedingt rechtzeitig

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Auto ummelden bei Umzug – so gehen Sie vor

Wenn Sie innerhalb Ihres bisherigen Wohnortes umziehen und Ihr Fahrzeug ummelden wollen, müssen Sie nur die Fahrzeugpapiere umschreiben lassen. Bei einem Umzug innerhalb desselben Kreises ist die Fahrzeugummeldung ebenfalls sehr simpel. Anders sieht es allerdings aus, wenn Sie weiter weg ziehen. Lesen Sie hier, worauf Sie bei einer Fahrzeugummeldung achten sollten.


Die Fahrzeugummeldung innerhalb Ihrer Stadt


Sie ziehen innerhalb Ihres bisherigen Wohnortes, im selben Kreis oder innerhalb derselben Gemeinde um, können Sie die Ummeldung Ihres Fahrzeugs problemlos im Bürgerbüro oder im Einwohnermeldeamt vornehmen lassen. Hier schreibt man lediglich die Adresse im Fahrzeugschein bzw. in der Zulassungsbescheinigung I um. Ein Besuch bei der Kfz-Zulassungsstelle ist dafür nicht unbedingt erforderlich. Fahrzeugummeldungen über das Internet sind hingegen nicht möglich.

Tipp: In vielen Gemeinden werden die Fahrzeugpapiere bereits bei der Anmeldung des neuen Wohnsitzes aktualisiert.

Auto ummelden beim Umzug in eine andere Stadt


Wenn Sie in eine andere Stadt oder Gemeinde gezogen sind, ist es unerlässlich, Ihr Fahrzeug bei der Kfz-Zulassungsstelle am neuen Wohnort registrieren zu lassen.

Eine Ummeldung am neuen Hauptwohnsitz kann jedoch nur dann erfolgen, wenn Sie sich zuvor persönlich beim zuständigen Einwohnermeldeamt vorgestellt haben. Dort trägt man Ihre aktuellen Adressdaten in die Meldebescheinigung sowie in den Personalausweis ein. Diese Kontaktinformationen stellen die Grundlage für die anstehende Fahrzeugummeldung dar.

Beachten Sie, dass bestimmte Fristen eingehalten werden müssen, um Ihr Kfz umzumelden.

Im Allgemeinen ist von einer „unverzüglichen Ummeldung“ die Rede. Welche Fristlänge hier tatsächlich gilt, ist also nicht ganz klar. Wenn Sie Ihr Fahrzeug innerhalb eines Monats nach dem Umzug bei der zuständigen Behörde ummelden, sind Sie in jedem Fall auf der sicheren Seite. Wer übrigens mit der Kfz-Ummeldung zu lange wartet, riskiert ein empfindliches Bußgeld!


Checkliste: Diese Unterlagen benötigen Sie für die Kfz-Ummeldung


  • gültiger Personalausweis oder
  • gültiger Pass mit der aktuellen Meldebescheinigung
  • Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil 2 (Fahrzeugbrief)
  • Nachweise über die erfolgte Durchführung der Hauptuntersuchung beim TÜV, bei der DEKRA oder ähnlichen Institutionen
  • gültige Prüfbescheinigung von der letzten Abgasuntersuchung
  • die elektronische Versicherungsbestätigung bzw. die eVB-Nummer (Sie erhalten diese bei Ihrer Kfz-Versicherung)
  • das SEPA-Mandat für die Ermächtigung des Einzugs der Kfz-Steuer

Weitere hilfreiche Fakten zur Autoummeldung


  • Minderjährige müssen die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorlegen. Auch dürfen Kopien der aktuellen Ausweispapiere nicht fehlen.
  • Bei der Ummeldung von Geschäftsfahrzeugen ist die Vorlage des Gewerbescheins erforderlich. Außerdem muss der Auszug aus dem Handels- oder Vereinsregister vorgelegt werden.

Falls Sie nicht die Zeit oder die Möglichkeit haben, die Fahrzeugummeldung selbst durchzuführen, können Sie eine Person Ihres Vertrauens mit dem Prozedere beauftragen.

Ihre Vertretung muss selbstverständlich alle erforderlichen Unterlagen mitbringen, und sie benötigt außerdem eine schriftliche Vollmacht von Ihnen.


Auto ummelden: wichtige Änderungen


Früher erhielten Fahrzeugeigentümer bei einem Wohnortwechsel in eine andere Stadt ein neues Kennzeichen für Ihren Wagen. Dieses enthielt unter anderem das Kürzel des neuen Kreises oder des aktuellen Wohnortes. Seit 2015 ist diese Regelung nicht mehr verpflichtend.

Wenn Sie Ihr Auto nach dem Umzug ummelden möchten, ist es jetzt auf Wunsch möglich, dass Sie Ihr bisheriges Kennzeichen behalten. Nichtsdestotrotz ist die Ummeldung Ihres Fahrzeugs unerlässlich.

Tipp: Heute ist es in immer mehr Städten und Gemeinden möglich, ein Wunschkennzeichen vorab online zu reservieren. Sicherlich ist dieser Service mit einem gewissen Kostenaufwand verbunden. Rechnen Sie diesbezüglich mit etwa 10 bis 20 Euro – je nach Behörde. Dafür profitieren Sie von dem Vorteil, dass kein anderer Fahrzeugeigentümer für die Dauer der Reservierung Ihr favorisiertes Kennzeichen für sich in Anspruch nehmen kann.

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