Wohnmobil mieten – darauf sollten Sie achten, wenn Sie sich für die Miete entscheiden

Von der Auswahl des passenden Wohnmobils über die Miete selbst bis hin zur Versicherung finden Sie hier Tipps zu vielen Themen

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Wohnmobil mieten – darauf sollten Sie achten

Mit einem Wohnmobil in den Urlaub – das ist für viele die pure Freiheit. So können Sie auf Reisen nach Lust und Laune bestimmen, welches Ziel Sie als nächstes ansteuern und wo Sie Halt machen. Aber ehe Sie sich für einen Kauf entscheiden, ist es mitunter sinnvoll, ein Wohnmobil zu mieten. So können Sie sich leichter mit den Vorzügen, aber auch mit etwaigen Nachteilen eines Wohnmobils vertraut machen.


Welches Wohnmobil mieten? Tipps für die richtige Wahl:


Überlegen Sie zunächst, welches Fahrzeug am besten zu Ihren Vorstellungen passt. Genügt Ihnen die Basis-Ausstattung oder soll es eher die Luxus-Variante sein? Wie viele Schlafplätze benötigen Sie? Wünschen Sie ein Wohnmobil inklusive Dusche, WC, Generator und Co.? Oder ziehen Sie es vor, die sanitären Anlagen in Anspruch zu nehmen, die es auf den Campingplätzen gibt, die Sie ansteuern möchten?


Wohnmobil mieten: Tipps zum Sparen


Je mehr Sonderleistungen Sie dazu buchen, desto tiefer müssen Sie für die Miete des Wohnmobils in die Tasche greifen. So werden beispielsweise für einen zusätzlichen Fahrer, für die Bereitstellung von Küchenequipment oder für das Auslegen von Bettwäsche und Handtüchern extra Kosten in Rechnung gestellt.

In den meisten Ländern ist es gestattet, mit einem Mietmobil beliebig viele Kilometer zu fahren. Anders sieht es hingegen bei Vermietungsagenturen in Kanada oder in den USA aus. Hier werden unterschiedliche „Kilometer-Pakete“ angeboten, die Sie individuell buchen können. Lassen Sie sich im Vorfeld ausführlich beraten, um das preiswerteste Angebot zu finden.


Gehen Sie bei der Wohnmobil-Miete auf Nummer sicher


Üblicherweise enthält ein Mietangebot eine Haftpflichtversicherung bzw. eine Vollkasko-Versicherung inklusive Selbstbeteiligung. In manchen Ländern beläuft sich diese Selbstbeteiligung jedoch auf mehrere tausend Dollar. Wenn Sie sich für den Abschluss einer externen Zusatzversicherung entscheiden, wird es oft günstiger. Eine solche Versicherung erstattet die geleistete Selbstbeteiligung, falls es zu einem Schadensfall gekommen ist.


Nützliche Tipps zur Wohnmobil-Miete


  • Buchen Sie möglichst frühzeitig – etwa sechs bis acht Monate im Voraus – Ihr Wohnmobil. So vermeiden Sie, dass Sie in der Hochsaison kein passendes Fahrzeug mehr finden.
  • Wer ein Wohnmobil mieten möchte, muss in vielen Ländern das 21. Lebensjahr vollendet haben. Außerdem müssen Sie mindestens seit drei Jahren im Besitz eines gültigen Führerscheins der Klasse C sein, wenn das Fahrzeug schwerer ist als 3,5 Tonnen. Diese Regelung gilt europaweit.
  • Bei kleineren Wohnmobilen genügt die Führerschein-Klasse B. In diesem Fall sollten Sie mindestens bereits 12 Monate lang im Besitz eines gültigen Führerscheins sein.

Ein Wohnmobil im Ausland mieten


Sie wollen Neuseeland, Australien, Kanada oder Amerika mit einem Miet-Wohnwagen erkunden? Dann reicht hier die Vorlage des Führerscheins der Klasse B aus. Darüber hinaus müssen Sie vor Ort unbedingt auch einen internationalen Führerschein vorlegen.




Überprüfen Sie das Wohnmobil bei der Übernahme auf eventuelle Beschädigungen oder Mängel. Diese sollten Sie im Mietvertrag unbedingt vermerken lassen.




Damit Sie mit Ihrem gemieteten Wohnmobil von Anfang an sicher unterwegs sind, sollten Sie sich zeigen lassen, wie das Fahrzeug zu fahren ist. Informieren Sie sich überdies, wie die einzelnen Ausstattungen und Features funktionieren. Wie werden bestimmte Leitungen angeschlossen? Wie muss die Toilette gereinigt und wie der Abwassertank entleert werden? Fragen über Fragen – die Sie möglichst vor Reiseantritt umfassend klären sollten.


Das sollten Sie bei der Fahrt im Wohnmobil berücksichtigen:


Je nach Modell kann ein Wohnmobil bis zu 10 Meter lang, über zwei Meter breit und bis zu drei Meter hoch sein. Auch das Gewicht eines Wohnmobils ist im Vergleich zu dem eines Pkw beträchtlich. Durch all diese Faktoren ist der Bremsweg im Gegensatz zu dem eines Autos erheblich länger. Seitenwind, beispielsweise auf Brücken, kann ebenfalls ein hoher Unsicherheitsfaktor für unerfahrene Wohnmobil-Fahrer sein. Üben Sie deshalb sicherheitshalber vor Ihrer Reise das Fahren, das Manövrieren, das Einparken und Wenden. Somit schaffen Sie gute Voraussetzungen für einen entspannten Wohnmobil-Urlaub.

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