Günstige Typklassen 2019

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Günstige Typklassen 2019

Einmal im Jahr werden Kraftfahrer über die Beitragsentwicklung ihrer Kfz-Versicherung informiert. Einfluss auf die Beitragshöhe nimmt unter anderem das versicherte Fahrzeug. Statistiken belegen, dass bestimmte Fahrzeugmodelle häufiger in Unfälle verwickelt sind als andere. Derartige Risiken fließen in die Beitragskalkulation ein und bestimmt über die Typklasse. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf Fahrzeuge mit günstigen Typklassen im Jahr 2019.


Günstige Typklassen 2019


Die niedrigsten Typklassen sind im Feld der Klein- und Kleinstwagen zu finden. Hier einige interessante Auszüge:

  • Smart Fortwo Cabrio 0.9: Typklasse 13 in der Haftpflicht sowie der Teilkasko. In der Vollkasko sogar nur Typklasse 11. In beiden Kaskoversicherungen wurde der Smart um je eine Klasse günstiger.
  • Opel Corsa-D 1.4: Typklasse 15 in der Haftpflicht sowie der Teilkasko. In der Vollkasko sogar nur Typklasse 14. In beiden Kaskoversicherungen hat sich der Corsa um je eine Klasse verbessert.
  • Citroen C2 1.4: Typklasse 14 in der Haftpflicht (Verbesserung um eine Klasse). Mit Typklasse 12 in der Vollkasko sowie Typklasse 14 in beiden Kaskoversicherungen unverändert.

Typklassen, die 2019 günstiger werden


Bei der jährlichen Ermittlung der Typklassen durch den GDV ändert sich für die meisten Kraftfahrer nicht viel. Die große Mehrheit der Fahrzeugtypen behält den Vorjahreswert oder verändert sich um lediglich eine Klasse. Allerdings gibt es auch Fahrzeuge, die um bis zu fünf Klassen verändert werden, was erhebliche Auswirkungen auf den Versicherungsbeitrag hat. Für das Jahr 2019 haben folgende Fahrzeugtypen die größten Verbesserungen erfahren, wodurch sie möglicherweise günstiger versichert werden können:

  • Toyota Verso 1.6: Mit Typklasse 18 in der Haftpflicht unverändert. In der Vollkasko ging es um 2 Klassen runter auf Typklasse 19. In der Teilkasko hat sich der Verso um beeindruckende 4 Klassen verbessert und fährt 2019 in Typklasse 17.
  • VW Tiguan 2.0 TSI 4Motion: In der Haftpflicht ging es gleich um 2 Klassen nach unten, die Einstufung erfolgte in Typklasse 11. In der Vollkasko ging es um 3 Klassen von 21 auf 18 herunter. Lediglich in der Teilkasko ging es um 2 Klassen hoch, in die Typklasse 23.
  • Mercedes-Benz GLA 180: Das kompakte SUV hat sich in allen drei Versicherungen verbessert. In der Haftpflicht um 1 Klasse auf Typklasse 18. In der Vollkasko um 2 Klassen auf Typklasse 22 sowie um 3 Klassen in Teilkasko auf Typklasse 17.

Bedeutung und Festlegung der Typklasse


Die Typklassen werden einmal jährlich ausgewertet und ggf. angepasst. Hierfür melden sämtliche Kfz-Versicherer ihre Schadendaten. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nimmt die Auswertung vor und setzt die neuen Klassen fest. Der hiermit verbundene Aufwand ist enorm, denn Typklassen beziehen sich nicht nur auf das Fahrzeugmodell, sondern berücksichtigen ebenso Karosserieform und Motorisierung. In Summe werden rund 29.000 Fahrzeugtypen überprüft.

In der Praxis wird zwischen Typklassen für Haftpflicht- und Kaskoversicherung unterschieden, d.h. den meisten Fahrzeugtypen werden gleich drei Typklassen zugeteilt. In der Kfz-Haftpflicht reichen die Klassenwerte von 10 bis 25, in der Vollkaskoversicherung von 10 bis 34 sowie in der Teilkaskoversicherung von 10 bis 33. Hierbei gilt: Je niedriger die Klasse, desto geringer der Versicherungsbeitrag.


Fahrzeuge mit niedrigen und hohen Typklassen


Zur Festsetzung der Typklassen in der Kfz-Haftpflichtversicherung wird die Schadenhäufigkeit berücksichtigt, d.h. wie oft einzelne Fahrzeugtypen in Unfälle verwickelt sind. Je häufiger dies der Fall ist, desto höher die Einstufung. Selbstverständlich werden hierbei nicht die absoluten Unfallhäufigkeiten berücksichtigt. Stattdessen geschieht dies im Verhältnis, d.h. unter Berücksichtigung der insgesamt zugelassenen Fahrzeuge vom jeweiligen Typ.

Häufig wird angenommen, dass vor allem stark motorisierte Pkw im Vergleich häufiger in Unfälle verwickelt sind. Je nach Automarke und Modell muss das nicht zwingend der Fall sein. So fällt z.B. auf, dass in manchen Fällen mehr Schäden auf das Konto typischer Anfängerfahrzeuge als auf stark motorisierte Liebhaberfahrzeuge gehen.

In der Kaskoversicherung wird neben der Schadenhäufigkeit auch die Schadenhöhe berücksichtigt. Hier gilt: Je höher der Wert eines Fahrzeugs, desto höher fallen die Anschaffungskosten (bei Totalschaden) sowie Reparaturkosten aus. Als Folge sind Kleinwagen und Fahrzeuge der Kompaktklasse meist relativ niedrig eingestuft, während Luxuslimousinen, Sportwagen und SUVs üblicherweise höhere Typklassen aufweisen.

Wenn Sie wissen möchten, welche Typklassen 2019 teurer werden, lesen Sie unseren Beitrag zu diesem Thema auch!

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