Lebensmittelvergiftung durch Restaurantessen

Erwägen Sie rechtliche Schritte wegen einer Lebensmittelvergiftung im Restaurant? Was können Sie tun und wie hilft Ihnen der Rechtsschutz weiter?

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Lebensmittelvergiftung durch Restaurantessen

Nicht jeder Restaurantbesuch nimmt ein schönes Ende. Verdorbene Lebensmittel oder unzureichende Hygiene in der Küche können schnell zu einer Lebensmittelvergiftung führen. Betroffene haben meist mit Übelkeit, starken Bauch- bzw. Magenschmerzen, Erbrechen und Durchfall zu kämpfen. Weitere Folgen können Kopfschmerzen und Fieber sein.

Schon so manch betroffener Restaurantgast hat sich im Anschluss gefragt, ob die Möglichkeit besteht, rechtlich gegen den Restaurantbetreiber vorzugehen. Typischerweise wird diesem eine Körperverletzung vorgeworfen. Ziel einer Klage ist es, Ansprüche geltend zu machen, z.B. auf Zahlung von Schmerzensgeld oder Schadensersatz. Manchmal streben Betroffene eine ergänzende Entschädigung an, weil sie beispielsweise aufgrund der Lebensmittelvergiftung eine Reise nicht antreten konnten und deshalb die Kosten für Flug und Hotel ersetzt haben möchten.


Lebensmittelvergiftung durch Restaurantessen – Der Rechtsweg ist stets eine individuelle Entscheidung


Ganz so leicht gestaltet sich die Durchsetzung solcher Forderungen jedoch nicht. Der Betreiber des Restaurants wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit wehren und den Nachweis verlangen, dass die Schuld bei ihm liegt. Wie leicht solch ein Beweis zu erbringen ist, hängt wiederum vom jeweiligen Einzelfall ab.

Zugleich kann es relevant sein, ob mehrere Gäste über Symptome einer Lebensmittelvergiftung klagen. Sind mehrere Personen betroffen, so stehen die Chancen auf berechtigte Forderungen schon besser.

Wer allein betroffen ist, hat es meist deutlich schwerer. In solchen Fällen ist es hilfreich, wenn Proben im Labor untersucht wurden und ein Erreger nachgewiesen werden konnte. Je nach Situation kann es sogar notwendig sein, den Restaurantbesuch nachzuweisen. Dann ist es vorteilhaft, noch den Kassenbeleg zu haben.


Bei Lebensmittelvergiftung im Restaurant rechtliche Empfehlung bei einem Fachanwalt einholen


Ob es sich lohnt, den Rechtsweg einzuschlagen, lässt sich in Anbetracht so vieler möglicher Einflussgrößen pauschal nicht sagen. Wer es genau wissen möchte, sucht am besten einen Rechtsanwalt auf. Dieser kann sich mit dem Vorgang befassen, ihn analysieren und anschließend seine persönliche Einschätzung abgeben. Hierzu ist anzumerken, dass bereits das Erstgespräch bei einem Rechtsanwalt an Kosten geknüpft sein kann.


Vorzüge einer Rechtsschutzversicherung


Je nach Situation befindet sich der Betroffene nicht immer in der besten Ausgangssituation, d.h. ein Gerichtsverfahren könnte unter Umständen erfolglos enden. Deshalb kann mit einer Klage auch ein erhebliches Finanzrisiko einhergehen. Gleich drei große Posten sind diesbezüglich zu bedenken, nämlich die Kosten des eigenen Rechtsanwalts, die Rechtskosten der Gegenseite sowie die Gerichtskosten. Diese können sich in Summe auf einen stattlichen Betrag belaufen.

Im Vorteil befinden sich diejenigen, die über eine Rechtsschutzversicherung verfügen. Der Besuch eines Restaurants kommt der Inanspruchnahme einer Dienstleistung gleich, was durch den privaten Rechtsschutz im Regelfall umfassend abgedeckt ist. Entscheidend ist in solch einem Fall letztlich, wie sich das Ereignis genau zugetragen hat bzw. welche Aussichten auf eine erfolgreiche Klage bestehen. Sollte der Versicherer eine Deckungszusage erteilen, kann der Versicherungsnehmer den Rechtsweg einschlagen, ohne sich wegen der Kosten fürchten zu müssen.


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