Die passende Motorradversicherung zum Saisonstart

Frühlingszeit ist Motorradzeit und die Motorradversicherung muss dabei nicht teuer sein

Die passende Motorradversicherung zum Saisonstart

Manchmal scheint sich der Winter ewig hinzuziehen… Doch dann ist er plötzlich da! Der lang ersehnte Frühling. Die ersten warmen Sonnenstrahlen locken die Menschen in die Straßencafés, die Vögel zwitschern und grüne Knospen zeigen sich an den Zweigen. Jetzt ist auch der Zeitpunkt gekommen, den viele Motorradfahrer den Winter über kaum erwarten konnten. Viele Biker holen ihre Maschinen aus dem Winterschlaf und machen die ersten Spritztouren. Spätestens zum 01. April ist der Winterschlaf für die Zweiräder vorbei, denn mit der Zulassung der Saisonkennzeichen beginnt dann endgültig die Motorradsaison. Doch wer sich voller Frühlingsgefühle auf‘s Motorrad schwingt, sollte nicht vergessen, dass auf den Straßen auch viele Gefahren lauern. Daher ist es wichtig, die richtige Motorradversicherung auszuwählen, um im Schadenfall gut abgesichert zu sein. 

Haftpflicht- oder Teilkaskoversicherung?

Ganz genauso wie bei Autos ist auch bei Motorrädern eine Haftpflichtversicherung gesetzlich absolute Pflicht. Diese ist vom Gesetzgeber für alle motorisierten Fahrzeuge vorgeschrieben. Diese Versicherung ist dann wichtig, wenn andere Verkehrsteilnehmer zu Schaden kommen, die mit dem versicherten Fahrzeug verursacht wurden. Allerdings gelten bei Motorradversicherungen oft viel umfassendere Regeln (z.B. das Tragen von Helm und Schutzkleidung), da ein Zweiradfahrer eher mal einen Unfall baut als ein Autofahrer. Genau wie bei Autos gibt es auch bei Motorrädern Kasko-Versicherungen. Bei der Teilkaskoversicherung werden alle Schäden abgedeckt, die durch Naturgewalten entstanden sind, z.B. Hagel, Sturm, Schnee oder Regen. Es werden auch Schäden übernommen, die durch Brand oder Diebstahl eintreten. Man sollte beim Abschließen einer Motorradversicherung darauf achten, dass auch Helm und Bekleidung mitversichert sind. Denn beides ist oft ziemlich teuer und es kann ordentlich ins Geld gehen, wenn etwas beschädigt wird. 

Was kostet eine Motorradversicherung?

Pauschal lässt sich das leider nicht sagen. Allgemein gesagt, berechnet sich eine Motorradversicherung ähnlich wie eine Pkw-Versicherung. Daher gestaltet sich auch die Beitragsberechnung beim Motorrad ähnlich. Bei einer Motorradversicherung gibt es jedoch keine Typklassen. Unter anderem wird auch die Schadenfreiheitsklasse miteinbezogen. Das bedeutet: je länger man schadenfrei fährt, desto weniger muss man auch zahlen. Die Berechnung des Versicherungsbeitrags, basiert zum Beispiel auf den folgenden Infos:

  • Regionalklasse (Wohnort des Versicherungsnehmers)
  • Schadenfreiheitsklasse
  • Leistung (kW)
  • Alter des Versicherungsnehmers, Dauer der Fahrerlaubnis
  • Erstzulassung des Motorrades
  • Jährliche Fahrleistung

Wie kann ich  bei der Motorradversicherung sparen?

Die gute Nachricht: Bei der Motorradversicherung zu sparen, ist eigentlich ganz einfach. Sie könne zum Beispiel Ihr  Motorrad als Zweitfahrzeug versichern. So bekommen Sie eine bessere Einstufung in der Schadenfreiheitsklasse. Weitere Sparmöglichkeiten bei der Motorradversicherung gibt es mit einem Saisonkennzeichen, wenn man nur im Sommer fährt. Um dabei in der Schadenfreiheitsrabattstaffel aufzusteigen, muss das Motorrad mindestens sechs Monate angemeldet werden.

Wir wünschen Ihnen  einen sicheren und unbeschwerten Saisonstart!