Mardersaison: Tipps für Fahrzeugbesitzer

Bissgefahr in Mai und Juni besonders hoch

Teltow, 17. Mai 2021


Mit dem Mai nähert sich die Mardersaison in Deutschland ihrem Höhepunkt. Dies geht aus einer internen Erhebung durch Deutschlands zweitgrößten Kfz-Direktversicherer, die Verti Versicherung AG, hervor.

Rund 40 Prozent der im vergangenen Jahr durch das Teltower Versicherungsunternehmen registrierten Marderschäden entfielen auf die Monate April bis Juli. Darunter auch der höchste 2020 bei Verti gemeldete Schaden infolge einer Marderattacke: Seine Kosten beliefen sich mit fast 10.000 Euro auf mehr als das 25fache eines durchschnittlichen Marderschadens (etwa 390 Euro).

Um solch teure Überraschungen zu vermeiden, sollten Fahrzeughalter insbesondere während der Monate Mai und Juni Vorsicht walten lassen. Dann ist die Gefahr von Bissattacken im Motorraum fast 30 Prozent höher als im Jahresmittel. Dies geht ebenfalls aus den Daten des Kfz-Versicherers hervor.

„Verbraucher sollten sich vor allem der Gefahren von Folgeschäden bewusst sein“, rät Produktexperte Alexander Held von der Verti Versicherung AG. „Diese sind in der Regel nicht durch die Basistarife der verschiedenen Anbieter abgedeckt und können dadurch für Versicherte schnell teuer werden. Zudem geht von ihnen eine erhebliche Gefahr im Straßenverkehr aus.“

Daher empfiehlt der Experte, regelmäßig einen Blick unter die Motorhaube zu werfen. Speziell bei Anzeichen wie Pfotenspuren auf der Karosserie sollte gezielt nach angenagten Gummiteilen und angeknabberten Kabeln geschaut werden. Diese können oft kostengünstig ersetzt werden, bevor aus ihnen weitere Schäden entstehen. Gerade bei Elektroautos drohen sonst aufgrund der höheren Spannung immense Folgekosten durch Kurzschlüsse.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, können zum Beispiel ein “Marderschreck“ mit Ultraschallwellen oder ein engmaschiger Draht unter dem Fahrzeug helfen, die Tiere aus dem Motorraum fernzuhalten. Eine weitere Alternative bilden Duftmarkenentferner-Sprays, welche beim Abstellen des Autos angewandt werden und den Duft fremder Männchen überdecken. So kann insbesondere in der Paarungszeit Schäden durch Revierverhalten im Motorraum vorgebeugt werden.

 


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