Wohnmobil-Sicherheitstechnik – so schützen Sie sich gegen Einbrecher

Sicher unterwegs und gut abgesichert beim Camping

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Wohnmobil-Sicherheitstechnik – so schützen Sie sich gegen Einbrecher

Gerade in den letzten zehn Jahren berichteten die Medien wiederholt von Überfällen auf Wohnmobile. Dabei entsteht nicht nur Sachschaden durch entwendete Güter, es entstehen auch Schäden am Wohnmobil, die ärgerlich sind und schlimmstenfalls eine Weiterreise unmöglich machen. Natürlich gibt es den ultimativen Schutz gegen Einbrüche nicht. Aber Vorsichtsmaßnahmen beim Camping in Kombination mit der neuesten Sicherheitstechnik machen es Langfingern bedeutend schwerer, Ihr Wohnmobil aufzubrechen. Was Sie brauchen, lesen Sie hier.

Mit dem Wohnmobil unterwegs: Tipps für Ihre Sicherheit

Mit Aufmerksamkeit und Vorsicht beim Reisen beginnt der effiziente Schutz gegen Einbrüche. Ziemlich naheliegend und doch oft aus Nachlässigkeit vergessen: Achten Sie immer darauf, dass Sie möglichst alle Wertgegenstände aus Ihrem Wohnmobil mitnehmen und bei sich tragen. Damit können Sie bereits vieles verhindern.

Zudem gilt: Auf überwachten Parkplätzen und Campingplätzen steht es sich sicherer. Natürlich ist auch ein bewachter Parkplatz kein Garant dafür, dass niemand in Ihr Wohnmobil einbricht; die Wahrscheinlichkeit ist aber deutlich geringer. Romantisch und der Inbegriff des Campens, ist Wildcamping dennoch mit entsprechenden Risiken verbunden. Daher sollten Sie Ihren Platz gut wählen – am besten an auch nachts belebten Orten wie etwa Tankstellen. Sicherer ist es in jedem Fall, wenn Sie sich auf einen Campingplatz stellen und Ihr Wohnmobil mit Sicherheitstechnik ausrüsten.

Sicherheitstechnik für Wohnmobile

Exzellenten Schutz bietet die neueste Sicherheitstechnik, mit der Sie die Schwachstellen von Wohnmobilen zusätzlich schützen können. Die wesentlichen Schwachstellen sind – wen würde das überraschen – Türen und Fenster. Aber auch eine nicht ausreichend gesicherte Leiter am Heck macht es Einbrechern leicht, über die Dachluke einzudringen.

Abhilfe schaffen Zusatzschlösser, die an den Fenstern und Türen angebracht werden und das Aufhebeln erschweren. Die Türen der Fahrerkabine können Sie zusätzlich durch Ketten absichern, die Sie zwischen Fahrer- und Beifahrertür spannen. Auch für Schiebefenster gibt es mittlerweile eine wirksame Lösung: Sicherheitsstangen. Sie sind zwar noch nicht für alle Fenstermodelle erhältlich, doch für die gängigsten Varianten bekommen Sie sie bereits mühelos.

Zusätzlich ist eine Alarmanlage eine gute Möglichkeit, Diebe abzuschrecken, bevor sie überhaupt größeren Schaden anrichten können. Dafür gibt es kleine Warnmelder, die Sie einfach an Türen und Fenstern anbringen.

Wohnmobil richtig versichern

Nicht ganz einfach ist die Frage nach der Versicherung gegen Einbruchsschäden beim Wohnmobil. Eine Kaskoversicherung ist sinnvoll, um Schäden am Wohnmobil selbst abzusichern. Während Teilkasko „nur“ bei Diebstahl greift, sichern Sie sich mit Vollkasko auch gegen Vandalismus ab.

Alle Gegenstände, die nicht fest im Wohnmobil verbaut sind, sind jedoch nicht von der Kaskoversicherung abgedeckt. Dafür ist es dann nötig, eine Reisegepäckversicherung oder eine Hausratsversicherung mit Außenversicherung abzuschließen. Nur dann sind auch Dinge wie Navigationsgerät, Fernseher oder Laptop gegen Diebstahl gesichert. Auch wichtig: Wenn Ihr Wohnmobil längere Zeit im Jahr bei Ihnen vor der Tür steht, sind die Einrichtungsgegenstände nur dann auch dort versichert, wenn Ihre Hausratsversicherung eine so genannte Domizilklausel hat.

In jedem Fall entbindet Sie natürlich auch die beste Versicherung nicht von Ihrer Sorgfaltspflicht – wer fahrlässig handelt, riskiert auch seinen Versicherungsschutz. Eine Kombination aus Vorbeugung und Versicherung ist darum der ideale Weg, sicher mit seinem Wohnmobil unterwegs zu sein.