Unfallschwerpunkte im Straßenverkehr 2017 - 2018

Wo waren die Straßen am gefährlichsten?

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Tagtäglich hören wir unzählige Unfallmeldungen im Verkehrsfunk, lesen von schlimmen Kfz-Unfällen in der Regionalzeitung und sehen bis zur Unkenntlichkeit verformte Fahrzeugwracks in den Nachrichten. Wie schlimm geht es aber wirklich auf Deutschlands Straßen zu? Und wo häufen sich die Unfälle? Die wichtigsten Unfallschwerpunkte in Deutschland 2018 sowie Statistiken haben wir hier für Sie zusammengefasst.
 

Straßenverkehr – Die gefährlichsten Bundesländer

In puncto Unfälle lag 2017 Nordrhein-Westfalen mit 77.861 Verunglückten ganz vorn. Das sicherste Bundesland, was die Unfälle im Straßenverkehr betrifft, war 2017 Bremen mit nur 3.931 registrierten Straßenverkehrsunfällen. (Quelle: Statistisches Bundesamt). Natürlich spielt hier die Bevölkerungsdichte der Bundesländer eine wichtige Rolle. Man kann diese Zahlen demnach nicht ein zu ein vergleichen. Bei ca. 18 Millionen Einwohnern in Nordrhein-Westfalen verunglückte nur jede 231. Person, während in Bremen jede 141. Person einen Unfall im Straßenverkehr erlitt.
 

Was sind Unfallschwerpunkte?

Als Unfallschwerpunkt wird ein Streckenabschnitt oder ein Knotenpunkt bezeichnet, an dem sich ähnliche Unfallarten, -typen oder -ursachen häufen. Dafür werden Grenzwerte festgelegt, die bestimmen, ob ein Streckenabschnitt als Unfallschwerpunkt bzw. Unfallhäufungsstelle (UHS) bezeichnet wird.
Die Basis dieser Daten wiederum sind die örtlichen Unfalluntersuchungen und die darauf basierenden Statistiken, die in Hinblick auf mögliche UHS ausgewertet werden. Allerdings werden die Grenzwerte, die bestimmen, was ein UHS ist oder nicht, relativ willkürlich festgesetzt und variieren von Land zu Land.
 

UHS in Deutschland online nachschauen

In Deutschland finden sich die meisten Unfallschwerpunkte um die großen Städte wie Berlin, Hamburg, Hannover, Bremen, Dresden, Nürnberg und München sowie im Rhein-Main-Gebiet.
Seit einiger Zeit kann man diese Unfallschwerpunkte auf einer interaktiven Karte  des Statistischen Bundesamtes im Internet anschauen. Wer also wissen möchte, ob auf dem Arbeitsweg oder dem Schulweg der Kinder eine UHS liegt, kann dies jetzt einfach online nachschauen – und dann umso achtsamer unterwegs sein.
 

Unfallstatistik: Entwicklung in Deutschland

Erwähnenswert ist, trotz einer immer noch zu hohen Zahl an Verkehrsunfällen, dass die Zahl der Verkehrstoten seit Jahren rückläufig ist und 2017 auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen sank. Bei einem Unfall kamen 2017 3.180 Menschen ums Leben. 1997 waren es noch 8.549 Personen. Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes hält diese positive Tendenz 2018 nicht an. Bis zum Ende des Jahres rechnen die Experten mit einem leichten Anstieg auf 3.220 Personen.
International gesehen liegt  Deutschland im Mittelfeld: Die Bundesrepublik belegte Platz 57 in einer Rangfolge der Länder nach Anzahl der Verkehrstoten (Zahlen des WHO Global Status Report on Road Safety 2015). Am besten sind Sie im Straßenverkehr immer achtsam und fahren vorausschauend. Falls doch mal der Fall der Fälle eintritt, dann sind sich mit den günstigen Kfz-Versicherungstarifen  von Verti gut versichert.