Risikolebensversicherung mit Überschussbeteiligung

Was sind die Vor- und Nachteile?

( Wörter)

Im Todesfall erfolgt die Auszahlung der Risikolebensversicherung
Ein Bonus ist doch immer gut! Bestimmt auch bei der Risikolebensversicherung – oder? Was genau macht eine Risikolebensversicherung mit Überschussbeteiligung aus, und hat dieses System auch Nachteile?
 

Was ist eine Überschussbeteiligung?

Versicherungsverträge können eine sogenannte Überschussbeteiligung beinhalten. Bei Risikolebensversicherungen läuft es in der Regel so ab, dass das Versicherungsunternehmen zu Beginn einen Brutto-Beitrag errechnet. Dies ist der maximale Beitrag, den Sie als Kunde pro Monat zahlen müssten. Jedoch ist der tatsächlich zu zahlende Beitrag niedriger. Denn durch die Beteiligung an den erwirtschafteten Überschüssen senkt der Versicherer den Beitrag für die Kunden. Die tatsächlich zu zahlende Summe nennt sich Netto-Beitrag.
 
Das Versicherungsunternehmen gibt bereits beim ersten Angebot mit an, wie hoch der Netto-Beitrag aktuell ist. Für Sie als Kunden ergibt sich daraus oft ein attraktiver, niedriger Beitrag. Manchmal erhalten Sie zudem eine Prognose, wie sich die Überschussbeteiligung entwickeln könnte. Oder der Versicherer macht Angaben dazu, ob die Überschussbeteiligung beispielsweise in den letzten zehn Jahren konstant war.
 
Allerdings sind dies keine verbindlichen Versprechen. Aufgrund der Erfahrungswerte aus den letzten Jahren und Jahrzehnten kann der Versicherer zwar eine recht sichere Aussage treffen. Sollte sich die Wirtschaftslage jedoch ungünstig entwickeln, kann er die Überschussbeteiligung während der Vertragslaufzeit problemlos verringern: Das Ergebnis sind höhere Beiträge für den Kunden. Maximal kann der Versicherer den Beitrag bis zur Brutto-Grenze anheben.
 

Welche Faktoren spielen für die Höhe der Überschussbeteiligung eine Rolle?

Wie hoch oder niedrig der Überschuss ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab. Bei einer Risikolebensversicherung wirken sich auf die Überschussbeteiligung hauptsächlich die folgenden Faktoren positiv aus:
  • Die Versicherung musste seltener als erwartet die Versicherungssumme auszahlen, weil weniger Versicherungsnehmer während der Laufzeit verstorben sind.
  • Die Kosten des Versicherungsunternehmens sind niedriger als geplant.
  • Das angelegte Kapital der Versicherung bringt mehr Rendite ein als vermutet.
Jedoch können sich all diese Umstände auch in die umgekehrte Richtung entwickeln. Dann kann das Versicherungsunternehmen seine höheren Kosten auf die Kunden umlegen und die anfangs angepriesenen Überschussbeteiligungen deutlich reduzieren.
 


Verti verzichtet auf eine Überschussbeteiligung und sichert seinen Kunden so absolute Planungssicherheit zu. Die Beiträge bleiben ohne Wenn und Aber stabil. 



 

Ist eine Überschussbeteiligung bei einer Risikolebensversicherung üblich?

Viele Risikolebensversicherungen nutzen Überschussbeteiligungen. Daneben gibt es Überschussbeteiligungen auch bei vielen anderen langfristigen Personenversicherungsverträgen. Dazu zählen beispielsweise Rentenversicherungen oder Kapital-Lebensversicherungen. Ob ein Versicherer Überschussbeteiligungen vorsieht oder nicht, verrät Ihnen ein Blick auf die Allgemeinen Versicherungsbedingungen.
 
Die Anrechnung der Überschüsse erfolgt bei einer Risikolebensversicherung häufig in Form der beschriebenen Brutto- und Netto-Beiträge. Jedoch gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Wege, wie die Kunden an den Überschüssen beteiligt werden können.
 

Anrechnung auf die Versicherungssumme

Der Versicherer kann bei einer Risikolebensversicherung die Überschussbeteiligung mit der Versicherungssumme auszahlen. Der im Versicherungsfall gezahlte Betrag ist dann dementsprechend höher. Bei einer Risikolebensversicherung ist diese Art der Überschussbeteiligung jedoch eher selten die erste Wahl: Schließlich hofft man, dass der Versicherungsfall nie eintritt. Damit der Kunde von Überschüssen profitiert, ergibt es daher mehr Sinn, die Versicherungssumme konstant zu halten und die Überschüsse auf die Beiträge anzurechnen.
 

Anrechnung auf die Beiträge

Diese Form der Überschussbeteiligung wird häufig auch Sofortverrechnung genannt. Denn bei dieser Variante der Risikolebensversicherung senkt die Überschussbeteiligung direkt den Beitrag. Die Berechnung der Beiträge und der eventuellen Überschussbeteiligung erfolgt in aller Regel jährlich. Bei der Sofortverrechnung ist die Versicherungssumme also garantiert und fest, während es bei den Beiträgen Spielraum gibt. 
 
Dieser Spielraum besteht jedoch nicht nur nach unten, sondern auch nach oben. Bei den Versicherern, die mit Netto- und Brutto-Beiträgen rechnen, können die Beiträge innerhalb eines bestimmten Rahmens auch (wieder) steigen. Insbesondere in den letzten Jahren sind wegen der niedrigen Zinsen bei Lebensversicherungen vermehrt Beitragssteigerungen zu beobachten.
 

Warum gibt es bei Verti keine Überschussbeteiligung?

Verti möchte seinen Kunden vor allem eines bieten: Planungssicherheit. Mit unseren transparenten und einfach gestalteten Tarifen sehen Sie schnell, welchen Versicherungsschutz Sie erhalten und was Sie dafür zahlen müssen.
 
Bei der Kalkulation der Versicherungsbeiträge rechnet Verti realistisch. Erwartete Überschüsse sind im garantierten Beitrag bereits enthalten. Verti verzichtet darauf, zunächst einen Brutto-Beitrag mit großem Sicherheitspuffer zu errechnen – nur um dann den eigentlich realistischen Netto-Beitrag als Ersparnis zu präsentieren.
 
Im Vergleich sind die Beiträge der Verti Risikolebensversicherung sehr ähnlich wie die Netto-Beiträge bei anderen Anbietern zum Vertragsabschluss. Der große Unterschied ist jedoch: Bei Verti bleiben die Beiträge garantiert über die gesamte Laufzeit gleich
 
Für Sie als Versicherungsnehmer gibt es demnach keinerlei Überraschungen bei der Risikolebensversicherung. Sie können stets mit denselben Beiträgen sicher planen. Am Ende muss jeder Versicherungsnehmer selbst entscheiden, was ihm wichtiger ist: die Aussicht auf eventuell sinkende Beiträge in der Zukunft verbunden mit dem Risiko deutlicher Beitragssteigerungen oder die Sicherheit, dass die Beiträge stabil bleiben und nicht steigen können.