Risikolebensversicherung für Unternehmen

Risikolebensversicherungen für Unternehmen und Geschäftspartner

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Risikolebensversicherung für Unternehmen | Verti

Risikolebensversicherungen für Unternehmen und Geschäftspartner


Auch Unternehmen und Geschäftspartner haben die Möglichkeit, eine Risikolebensversicherung abzuschließen. Damit soll gewährleistet werden, dass das Unternehmen auch nach dem Tod eines Geschäftspartners oder einer Schlüsselkraft – einem sogenannten Keyman – weiter fortbesteht. Wie funktioniert eine Risikolebensversicherung für Unternehmen?


Risikolebensversicherung für Geschäftsführer: Existenzsicherung des Unternehmens im Todesfall


Um den Fortbestand eines Unternehmens beim plötzlichen Tod eines Inhabers oder eines Mitarbeiters in einer Schlüsselposition (Keyman) gewährleisten zu können, ist eine Risikolebensversicherung die richtige Wahl. Vor allem bei neu gegründeten Unternehmen kann eine Todesfallabsicherung sinnvoll sein – zum Beispiel, wenn laufende Kredite bestehen. Auf diese Weise sorgt das Unternehmen vor, unerwartete Kosten durch das Ableben des Versicherten abdecken zu können.

Das sogenannte Keyman-Konzept beschreibt das Prinzip der Risikolebensversicherung für Unternehmen sehr gut. Die betreffende Firma ist dabei der Versicherungsnehmer, der Keyman ist die versicherte Person. Ein Keyman kann ein Inhaber, eine Führungskraft oder ein unverzichtbarer Mitarbeiter der Firma sein. Wird deutlich, dass der Tod des Keymans weitreichende Folgen für das Unternehmen haben würde, ist eine Risikolebensversicherung eine gute Wahl zur Absicherung. In diesem Zusammenhang spricht man auch von einer Schlüsselkraftversicherung oder Keyman-Police. Die Firma schützt sich mit der Versicherung vor finanziellen Einbußen durch Tod des Keymans. Als unverzichtbar gilt ein Keyman, wenn er über besonders wichtige Kenntnisse und Fähigkeiten für das Unternehmen verfügt oder in seiner Funktion unentbehrlich ist.


Risikolebensversicherung für Geschäftspartner: Welche Optionen gibt es?


Eine Risikolebensversicherung ergibt für Selbstständige oder Unternehmer Sinn, die die Existenz und den Fortbestand ihrer Firma absichern wollen. Möchte der Versicherungsnehmer ebenso seine Familienangehörigen finanziell absichern, ist jedoch eine separate private Risikolebensversicherung notwendig. Egal, ob privat oder innerhalb eines Unternehmens: In beiden Fällen sorgt eine Risikolebensversicherung für einen finanziellen Rückhalt.

Das Ausmaß der wirtschaftlichen Einbußen durch den Tod einer Schlüsselkraft kann enorm sein. Je nach Unternehmensstruktur kann der Verlust beispielsweise wichtige Projekte in Verzug bringen oder den Vertrieb stagnieren lassen. Unter Umständen sind bestimmte Aufträge auch an die verstorbene Person gebunden und stehen im Todesfall zunächst in der Schwebe.

Verstirbt ein Keyman einer Firma, kommt es zu diversen Ausgaben im Unternehmen. Zu ihnen gehören beispielsweise:

  • die laufenden Personalkosten
  • die Kosten für die Suche, Auswahl und Einarbeitung eines geeigneten Nachfolgers für den Verstorbenen
  • Verlust von Umsatz
  • die Kosten für laufende Kredite (zum Beispiel die Finanzierung einer Existenzgründung)

Eine Risikolebensversicherung für Unternehmen ist dafür da, die genannten Ausgaben zu decken, wenn der Versicherungsfall eintritt. Möchte ein Unternehmen den Verlust mehrerer Geschäftspartner oder unverzichtbarer Mitarbeiter versichern, funktioniert dies anders als bei der privaten Überkreuzversicherung. Das Unternehmen benötigt für mehrere Keymans unterschiedliche Verträge, aber bei allen Verträgen ist das Unternehmen selbst der Versicherungsnehmer und bezugsberechtigt.

Das Unternehmen zahlt die regelmäßigen Versicherungsbeiträge in die Risikolebensversicherung ein. Im Gegenzug steht im Versicherungsfall dem Unternehmen die festgelegte Versicherungssumme zu. Die Familie des verstorbenen Versicherten erhält bei diesem Versicherungsmodell in der Regel nichts von dem Geld, da sie nicht bezugsberechtigt ist.


  • Beispiel:
    • Der 35-jährige Bernd Müller möchte sich gemeinsam mit seinem gleichaltrigen besten Freund Olaf Schmidt selbstständig machen. Sie gründen ein Unternehmen und nehmen für die Existenzgründung einen Kredit auf. Beide Inhaber sind für den Bestand des Unternehmens unverzichtbar. Aus diesem Grund beschließen sie, zwei Risikolebensversicherungen für ihr Unternehmen abzuschließen. Eine benennt Bernd Müller, die andere Olaf Schmidt als versicherte Person. Der Versicherungsnehmer ist in beiden Fällen das gegründete Unternehmen. Sollte einer der beiden Inhaber nun versterben, steht dem Unternehmen die gewählte Versicherungssumme von 150.000 Euro zu. Die Freunde und Geschäftspartner entscheiden sich für eine Laufzeit von 20 Jahren. Beide rauchen nicht und betreiben auch sonst keine risikoreichen Hobbys. Bei Verti ist eine Versicherung bereits ab einem günstigen monatlichen Beitrag von 8,58 Euro pro Versicherung möglich.


Risikolebensversicherungen für Unternehmen online abschließen


Eine Risikolebensversicherung für Gesellschafter, Geschäftsführer oder andere unverzichtbare Mitarbeiter eines Unternehmens lohnt sich immer dann, wenn ein plötzlicher Verlust der jeweiligen Person den reibungslosen Geschäftsablauf in der Firma gefährdet. Verti bietet für diesen Zweck Risikolebensversicherungen an, die sich schnell, einfach und online abschließen lassen. Mit dem praktischen Online-Rechner ist ein Abschluss innerhalb weniger Minuten möglich.

Jeder Versicherungsnehmer kann den Beginn der Versicherung innerhalb der nächsten 60 Tage frei bestimmen. Ebenso flexibel ist die Höhe der Versicherungssumme. Es ist sinnvoll, diese nach dem Wert der jeweiligen Firmenanteile zu wählen. Zumindest sollte die Versicherungssumme alle laufenden Kosten des Unternehmens sowie die Ausgaben für die Suche nach einem Ersatz des Verstorbenen kompensieren. Der Versicherungsschutz von Verti ist geprüft, transparent und individuell auf die Wünsche des Unternehmens abstimmbar.