Die gängigen Bauformen von Lieferwagen

Kastenwagen, Kleintransporter und Co. – Welche Variante ist für welchen Einsatz am besten geeignet?

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Die gängigen Bauformen von Lieferwagen

Lieferwagen gibt es für unterschiedlichste Einsatzbereiche. Was ihre optischen, baulichen und funktionalen Eigenschaften betrifft, gibt es einige Aspekte, die Sie vor dem Kauf beachten sollten. So finden Sie nicht nur den passenden Transporter, der Ihren Vorstellungen, Plänen und Vorhaben am ehesten entspricht. Mit etwas Glück sparen Sie sogar noch Steuern.


Was ist ein Lieferwagen?


  • Bei einem Lieferwagen handelt es sich um ein geräumiges Kraftfahrzeug mit zwei Sitzen. Bei manchen Modellen ist eine zusätzliche Sitzreihe eingebaut. Diese sollte jedoch nur im Notfall besetzt werden.
  • Ein Lieferwagen kann sowohl mit drei oder vier als auch mit sechs Rädern bestückt sein.
  • Er wird in erster Linie für die Beförderung von Waren und Gütern verwendet.
  • Üblicherweise ist eine fest implementierte Laderaumtrennwand vorhanden, sodass das Transportgut nicht in den Fahrerraum gelangt.
  • Mit Blick auf die zulassungsrechtlichen Voraussetzungen als Liefer- oder Lastkraftwagen sind die jeweiligen Bauformen von Relevanz. Bei einem Lieferwagen muss der Laderaum länger sein, als der Fahrgastraum. So ist es in der straßenverkehrsrechtlichen Definition verankert. Dabei erfolgt die Messung vom Gaspedal bis hin zur Innenkante der Heckklappe.

    Der Abstand zwischen dem Gaspedal und der Trennwand zum Laderaum muss zudem kürzer sein, als die Distanz zwischen Gaspedal und Heckklappe. Ist das der Fall, kann eine Besteuerung als Lastkraftwagen durchgesetzt werden. Dies würde mit einer niedrigeren steuerlichen Belastung für den Fahrzeughalter einhergehen.


Welche Transporter gibt es?


Eine gesetzliche Definition für die Bezeichnung „Lieferwagen“ existiert nicht. Vielmehr sind unterschiedliche Richtlinien vorgegeben, in denen dargelegt ist, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, um eine niedrigere Kfz-Steuerung durchzusetzen.

Kleintransporter, so genannte dreitürige Kombis bzw. Hatchbacks und Co. – die Vielfalt mit Blick auf Lieferwagen ist recht umfassend. Dabei werden Kombi-Fahrzeuge häufig als Hatchbacks bezeichnet.

Allerdings werden Kombis, deren hintere Seitenscheiben abgeklebt oder ausgekleidet sind, nicht der Kategorie „Pkw“ zugeordnet, sondern sie gelten als Nutzfahrzeuge oder Transporter.

Eine optische oder bauliche Ähnlichkeit zwischen Kombi und Hatchback besteht nicht. Sie können diese Fahrzeugvariante nach Bedarf entweder in der Pkw-Ausführung mit Seitenscheiben im hinteren Segment oder in Form eines Transporters bekommen. Kleintransporter wiederum sind vergleichbar mit Kleinbussen. Im Hinblick auf ihre Größe stehen unterschiedliche Abmessungen und Formate zur Wahl.

Bei manchen zweisitzigen Fahrzeugen befindet sich die Ladefläche direkt hinter den Frontsitzen. Darüber hinaus sind die seitlichen Fenster im hinteren Teil des Kfz nicht mit Glasfenstern bestückt, sondern sie sind mit Blech oder ähnlichen Materialien abgedeckt.


Kastenwagen – der Klassiker unter den Lieferwagen


Wenn von Kastenwagen die Rede ist, können normale Kleinwagen oder auch kleine Lkw mit Aufbauten gemeint sein. Sogar Pickups gehören in die Kategorie der Kastenwagen. Generell werden die Fahrzeuge als Kastenwagen bezeichnet, welche auf Kleinwagen aufgebaut sind. Hierbei muss die B-Säule des Fahrzeugs gemäß den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen mit dem unteren Wagensegment absolut gleichlaufend sein, sodass sich der als Kasten bezeichnete Aufsatz mit Blick auf Breite und Höhe von diesem absetzt. Der Kastenwagen wird übrigens landläufig als Vorgänger des Hochdachkombis bezeichnet.

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