Vergleich: Welche Lebensversicherung passt zu mir?

Vergleich: Welche Lebensversicherung passt zu mir?

Vergleich: Welche Lebensversicherung passt zu mir?

Einige Lebensversicherungen dienen der Altersvorsorge, andere der Absicherung Angehöriger im Todesfall. Lesen Sie hier, was die Modelle unterscheidet!


Um sich und seine Lieben finanziell abzusichern, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Der Abschluss einer Lebensversicherung ist dabei eine weit verbreitete. Mehr als 87 Millionen Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen gibt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) in seinem Geschäftsbericht für das Jahr 2019 an. Verschiedene Modelle bieten individuelle Vorsorgeoptionen. Doch wo liegen die Unterschiede? Und was kostet eine Lebensversicherung überhaupt? Auf diese und weitere Fragen erhalten Sie hier Antworten.

 
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Wie funktioniert eine Lebensversicherung? 

Lebensversicherungen sind eine Form der privaten Altersvorsorge bzw. eine Absicherung der Angehörigen. Grundsätzlich lassen sie sich in Erlebensfall- und Todesfallversicherungen unterscheiden. Wer eine Erlebensfallversicherung wählt, erhält zu Lebzeiten nach Ende der Vertragslaufzeit die Versicherungssumme als Einmalzahlung oder als Rente im Fall einer Rentenversicherung. Bei einer Todesfallversicherung wird die Versicherungssumme an die Angehörigen bzw. die im Vertrag festgelegte Person ausgezahlt, wenn der Versicherte während der Vertragslaufzeit verstirbt. 

Lebensversicherungen haben in der Regel eine längere Laufzeit – häufig 20, 25 Jahre und länger – und werden über eine bestimmte Versicherungssumme abgeschlossen bzw. orientiert sich die konkrete Auszahlungssumme am Aktienmarkt. Bei Rentenversicherungen ist zudem eine Auszahlung mit garantiertem Rentenfaktor möglich. Ausschlaggebend für die Wahl der individuell passenden Lebensversicherung sind die persönliche Situation und der Absicherungswunsch. 

Lebensversicherungen unterscheiden sich im Wesentlichen in diese Varianten: Kapitallebensversicherung, Fondsgebundene Lebensversicherung, private Rentenversicherung und Risikolebensversicherung.

Lesen Sie in der Übersicht, was die vier Versicherungsformen kennzeichnet und unterscheidet: 

  1. Kapitalbildende Lebensversicherung
    Bei dieser Form der Lebensversicherung handelt es sich um eine Kombination aus Auszahlungsmodell und Todesfallabsicherung  – also Sparvertrag und Risikolebensversicherung. Der Versicherungsnehmer zahlt über viele Jahre Beiträge ein. Die Police springt entweder im Todesfall des Versicherten während der Laufzeit ein und zahlt an die Angehörigen die vereinbarte Versicherungssumme aus, oder die Auszahlung erfolgt am Ende der Vertragslaufzeit. Bei Auszahlung der Versicherungssumme zu Lebzeiten setzt sie sich aus den eingezahlten Beiträgen, Garantiezins (0,9 Prozent seit 2017) und einer eventuellen Überschussbeteiligung zusammen.
  2. Fondsgebundene Lebensversicherung
    Grundsätzlich funktioniert diese Art der Lebensversicherung wie die Kapitallebensversicherung. Die Höhe der Summe, die am Ende ausbezahlt wird, ist jedoch unbestimmt. Denn die Beiträge des Versicherten werden in Fonds angelegt. Dadurch sind die Renditechancen höher, zugleich aber auch das Risiko eines Wertverlustes. Es können sowohl Gewinne als auch Verluste entstehen. Das Risiko der schwankenden Aktienkurse trägt der Versicherte allein. Es gibt in der Regel keine Garantieverzinsung.
  3. Private Rentenversicherung
    Diese Versicherungsform – klassisch oder fondgebunden – dient der Altersvorsorge ab dem Rentenalter. Hierbei zahlt der Versicherungsnehmer monatlich oder jährlich Beiträge ein. Mit Renteneintritt schüttet das Versicherungsunternehmen die Versicherungssumme inklusive Garantiezins und möglichem Überschuss monatlich gestückelt aus – entweder lebenslang oder für einen bestimmten Zeitraum. Aber auch eine Einmalzahlung ist möglich. Verstirbt die versicherte Person vor Rentenbeginn, erhalten die Angehörigen in der Regel nur die bereits eingezahlten Beiträge zurück. 
  4. Risikolebensversicherung
    Eine Risikolebensversicherung dient dem Schutz der Angehörigen vor finanziellen Risiken nach dem Tod des Versicherten. Im Todesfall wird die vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt. Die einmalige Auszahlung der Versicherungssumme sorgt für ein finanzielles Polster der Hinterbliebenen, um etwa Fixkosten wie die Miete oder die Tilgung eines Kredits zu stemmen, wenn ein Einkommen bzw. das Haupteinkommen wegfällt. Bei einer Risikolebensversicherung  wird kein Geld als Altersvorsorge angespart. Dies ist ein Grund, warum eine Risikolebensversicherung viel günstiger ist als andere Lebensversicherungen. 
 
Hinweis:

Einige Versicherer kommen ihren Kunden allerdings mit Sonderregelungen entgegen – wenn etwa eine unheilbare Krankheit diagnostiziert wird. Attestiert der behandelnde Arzt eine Lebenserwartung von weniger als zwölf Monaten, zahlt die Risikolebensversicherung von Verti beispielsweise bereits vor dem Tod die gesamte Versicherungssumme aus.

 

Was kostet eine Lebensversicherung?

Die Kosten sind von mehreren Faktoren abhängig. Sie variieren je nach Modell, Versicherungsumfang, Höhe der Versicherungssumme, Laufzeit, Gesundheitszustand und Alter des Versicherten bei Vertragsbeginn. Aus diesen individuellen Variablen ergibt sich die Höhe der Beitragszahlungen. 

 
Info:

Aber welche Versicherung ist nun die passende für mich? Alle Modelle, verschiedene Anbieter und Beitragskosten – von der kapitalbildenden Versicherung bis zur Risikolebensversicherung – können Sie jeweils über Vergleichsportale im Internet miteinander vergleichen.

 

Welche Vorteile hat ein bereits länger bestehender Kapitallebensversicherungsvertrag? 

Wenn der Vertrag über eine Kapitallebensversicherung schon etliche Jahre existiert, profitieren Versicherte von steuerlichen Vorteilen. Wurde der Vertrag bereits vor 2005 geschlossen, können die gezahlten Beiträge zum großen Teil als Sonderausgabe steuerlich geltend gemacht werden und es wird keine Einkommensteuer bei der Auszahlung fällig. Zudem haben bereits länger bestehende Verträge den Vorteil, dass sie einen höheren Garantiezins haben. Finanz-Experten empfehlen, ältere Lebensversicherungsverträge nicht zu kündigen, sofern das Geld nicht dringend benötigt wird. 

 
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Warum ist eine Risikolebensversicherung sinnvoll? 

Eine Risikolebensversicherung sichert die Hinterbliebenen des Versicherten in einer schweren Lebensphase finanziell ab. Familien, Paare, aber auch Geschäftspartner können von der Versicherungssumme laufende Kosten abdecken oder Kredite abbezahlen.

Vor allem die niedrigen Beiträge und die Möglichkeit der individuellen Anpassung an neue Lebenssituationen wie Hochzeit, Kinder oder Hausbau sind ein Plus dieser Versicherung. 

Fazit: Kapitallebensversicherungen und Rentenversicherungen waren lange Zeit eine beliebte Geldanlage, inzwischen bewerten viele Finanz-Experten sie als weniger attraktiv. Die wesentlichen Gründe dafür sind die fehlende Flexibilität vieler Verträge, die hohen Kosten, die steuerliche Behandlung und nicht zuletzt die aktuell niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt. Bei der privaten Rentenversicherung wird häufig bemängelt, dass Versicherte ein sehr hohes Alter erreichen müssen, bis sich diese Versicherung tatsächlich lohnt. Verbraucherschützer der Verbraucherzentrale Hamburg raten daher, Versicherungsschutz im Todesfall und Sparen für die Altersvorsorge voneinander zu trennen. 

Die Risikolebensversicherung von Verti bietet einen fairen und planbaren Hinterbliebenenschutz mit einer Beitragsgarantie, der sich flexibel Ihren Lebensumständen anpasst. Falls Sie noch nicht abgesichert sind, überzeugen Sie sich selbst und machen Sie mit unserem Online-Schnellrechner den Vergleich: Unsere Versicherung überzeugt durch stabile Beiträge, Flexibilität, Transparenz und Einfachheit.

Wir möchten es Ihnen so einfach wie möglich machen, deshalb können Sie bei uns Ihre Versicherung jederzeit bequem digital abschließen – das spart beides: Zeit und Geld. Unsere Risikoleben- Kundenberater erreichen Sie telefonisch unter 030 - 890 003 366 oder auch online, beispielsweise per Kontaktformular oder per E-Mail.

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