Autoversicherung lieber jährlich oder monatlich zahlen?

Autoversicherung jährlich oder vierteljährlich zahlen?

Autoversicherung jährlich oder vierteljährlich zahlen?

Ratenzahlung schont den Geldbeutel, oder doch nicht? Was Sie über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Zahlweisen wissen sollten

Die individuelle Beitragshöhe der Autoversicherung hängt von vielen Faktoren ab. Manche davon können Sie als Versicherungskunde selbst beeinflussen. Hierzu zählt zum Beispiel die Wahl der Zahlungsweise, also ob Sie den Versicherungsbeitrag auf einen Schlag oder in Raten bezahlen. In der Regel ist die jährliche Zahlung der Kfz-Versicherung deutlich günstiger als Teilzahlungen pro Monat, Quartal oder Halbjahr. Wir gehen dem Thema auf den Grund und erläutern unter anderem, welche verschiedenen Zahlungsweisen der Kfz-Versicherung es gibt, welche Vor- und Nachteile diese mit sich bringen und warum sich die Einmalzahlung für Sie lohnt.

 
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Kfz-Versicherungsbeitrag: Diese verschiedenen Zahlweisen gibt es 

Je nach Versicherung, eigenem Fahrzeug und Schadenfreiheitsklasse kann der Beitrag für die Kfz-Versicherung recht hoch bemessen sein. Um das Konto nicht gleich am Jahresanfang zu stark zu belasten, entscheidet sich über die Hälfte der Versicherungsnehmer in Deutschland, den Beitrag übers Jahr lieber verteilt in Raten zu entrichten.

Diese Zahlungsweisen sind in der Kfz-Versicherung möglich:

  • monatliche Zahlungsweise
  • vierteljährliche Zahlungsweise (pro Quartal)
  • halbjährliche Zahlungsweise
  • jährliche Zahlungsweise (Einmalzahlung vor Vertragsbeginn)

Doch auch, wenn die Ratenzahlung durch geringere Einzelbeiträge das Konto scheinbar schont, empfiehlt es sich in den meisten Fällen, die Prämie jährlich zu bezahlen. Wer seinen Beitrag nämlich auf einen Schlag zahlt, kommt dabei meist deutlich günstiger weg als mit Ratenzahlungen.

Laut einer Untersuchung von Finanztip im Jahr 2020 lagen die Aufschläge bei monatlicher Zahlweise im Durchschnitt bei rund 9,5 Prozent – in der Spitzenposition sogar bei 25 Prozent. Bei Zahlung pro Quartal verlangten die Versicherer im Schnitt 8,7 Prozent und bei halbjährlicher Zahlung rund 4 Prozent mehr.

 
Merke:

Die Aufschläge je nach Zahlungsweise sind nicht einheitlich geregelt. Wie hoch diese letztlich ausfallen, hängt grundsätzlich sowohl von der Staffelung als auch vom jeweiligen Versicherer ab. Je kleinteiliger Sie Ihren Kfz-Versicherungsbeitrag pro Jahr jedoch staffeln, desto mehr Aufschlag bezahlen Sie. Vor Ihrem nächsten Anbieterwechsel sollten Sie darum auf jeden Fall beim Kfz-Versicherungsvergleich auch auf die Aufschläge bei der Zahlweise achten.

 

Vorteil sichern: Wer die Kfz-Versicherung jährlich bezahlt, zahlt weniger 

Aber warum sind die monatliche und halbjährliche Zahlweise teurer als die jährliche und wieso bieten Kfz-Versicherer die Einmalzahlung günstiger an? Ganz einfach: Je öfter die Beitragszahlung über das Jahr gestückelt wird, desto größer ist der Verwaltungsaufwand für den Versicherer.

Dabei ist das Ausmaß der Verwaltungskosten nicht zu unterschätzen. Zum einen steckt hinter jeder Rechnungsstellung Aufwand für den Versicherer. Zahlt die Hälfte der Versicherten lieber monatlich, quartalsweise oder halbjährlich, multipliziert sich entsprechend die Anzahl der Rechnungsstellungen – da kommt einiges zusammen.

Zum anderen werden im Nachgang nicht nur die jeweiligen Geldeingänge erfasst und den einzelnen Versicherungsnehmern zugeordnet. Zudem bedarf jeder Zahlungseingang der Prüfung, welche Police betroffen ist und ob eingegangene Zahlungen mit den zu leistenden Beiträgen übereinstimmen.

Falls es zu Abweichungen kommt, sind weitere Überprüfungen notwendig, um beispielsweise Differenzbeträge gutzuschreiben oder einzufordern. Entscheiden sich Kunden hingegen für die jährliche Zahlweise, werden diese Aufwände reduziert und somit Kosten eingespart. Und das kommt schließlich als Rabatt den einmalig zahlenden Versicherungsnehmern zugute.

 
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Wann kommt die Rechnung für die Autoversicherung?

Wurde die Kfz-Versicherung zum 1. Januar abgeschlossen, kommt die Rechnung meist im Dezember oder sogar noch früher. Der Grund ist ganz einfach: Die meisten Versicherer koppeln die Policen an das Kalenderjahr. Im zweiten Halbjahr gehen die Rechnungen für das neue Jahr raus, abgebucht wird aber erst später.

Wer die Kfz-Versicherung unterjährig abgeschlossen hat, erhält die Rechnung nach den vertraglich vereinbarten Regelungen. Um nicht von den Mehrkosten in diesem Monat überrascht zu werden, sollte dieser Termin unbedingt im Kalender vermerkt sein.

Welche Zahlungsweise „besser“ ist, entscheidet die persönliche Situation 

Unterm Strich haben Kfz-Versicherer gute Gründe, ihren Kunden zu deren eigenen Vorteil die jährliche Zahlweise zu empfehlen und diese zu belohnen. Dennoch besteht natürlich keine Verpflichtung dazu. Letztlich entscheidet also der individuelle finanzielle Spielraum des Versicherungsnehmers über die Wahl der Zahlungsweise.

Es gibt beispielsweise Fahrzeugführende, die ihren Beitrag lieber in Raten entrichten, weil sie besonders zu Jahresbeginn ihre Versicherungsausgaben begrenzen wollen. Da liegt es nahe, die Kfz-Versicherungsbeiträge lieber gleichmäßig verteilt übers Jahr leisten zu wollen.

 
Tipp:

Prüfen Sie, welche Mehrkosten auf Sie bei der jeweiligen Ratenzahlung zukommen. Fragen Sie dazu Ihren Versicherer, ob und wieviel Sie im Vergleich mit einer jährlichen Zahlung einsparen würden. Sie könnten sich dann zum Beispiel je Quartal ein Viertel des Gesamtbeitrags per Dauerauftrag auf ein separates Konto beiseitelegen – und zur Fälligkeit der Rechnung haben Sie dann den Jahresbeitrag parat und somit wertvolle Euro gespart.

 

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Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:

Finanztip Studie zum Einfluss der Zahlweise auf die Höhe der Autoversicherung

 
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*Rechenbeispiel für: Smart Fortwo 1.0 Coupe (HSN: 1313, TSN: AHM), eigenfinanziert, Erstzulassung 2015, Kaufjahr: 2015, Zulassung in PLZ: 26871 (Papenburg), Fahrleistung: 5.000 km/Jahr, Nutzung: ausschließlich privat, Halter: VN, Fahrer: VN (Alter 54 Jahre/Führerschein seit 36 Jahren) und weiterer Fahrer (Alter 52 Jahre/Führerschein seit 34 Jahren), Angestellter, kein Wohneigentum, Abstellplatz: Straße, verheiratet, SF-Klasse KH/ VK: SF 36 / SF 36 Selbstbeteiligung VK/ TK: 500/ 150 €, keine Vorschäden, Zahlweise: jährlich Bankeinzug, Werkstattbindung, Versicherungsbeginn: 05.01.2021, Tarif inkl. Vollkasko, Produktlinie Klassik. Die Ausweisung der 8,63 €/ Monat bezieht sich auf die errechnete Jahresprämie von 103,60 € welche auf 12 Monate runtergebrochen wurde. Stand: 2021

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