Die Familie absichern: Diese Versicherungen sind ein Muss

Finanzielle Sicherheit für den Ernstfall

( Wörter)

Im Todesfall erfolgt die Auszahlung der Risikolebensversicherung
Der Gedanke an Krankheit und Tod ist grundsätzlich unangenehm. Noch schlimmer ist für viele nur die Vorstellung, dass die eigene Familie dadurch in Not geraten könnte. Mit dem richtigen Versicherungsschutz lässt sich das verhindern.
 

Versicherungen für Familien – was ist sinnvoll?

 
Jede Familie hat Ausgaben, ob für das eigene Haus, die Schulausbildung der Kinder oder kostspielige Hobbys: Solange die Eltern für das Familieneinkommen sorgen können, sind auch der Lebensstandard und die Zukunft der Familie gesichert. Stößt einem oder gar beiden Elternteilen aber etwas zu, kann sich das schnell ändern. Und auch wenn einer von ihnen Dritten unbeabsichtigt Schaden zufügt, kann das große Löcher in die Haushaltskasse reißen. Daher gibt es bestimmte Versicherungen für Familien, die immer sinnvoll sind.
 

Private Haftpflichtversicherung

Die private Haftpflichtversicherung gehört zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt und ist für Familien essenziell. Denn kommt ein Mensch durch Ihr Zutun oder das Ihrer Kinder zu Schaden, können die Folgekosten schnell existenzbedrohende Ausmaße annehmen. Bis zum Abschluss der ersten Lehre oder des ersten Studiums greift der Versicherungsschutz der Eltern, sofern dies im gewählten Tarif vorgesehen ist. Danach muss sich jeder selbst um den Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung kümmern. 
 
  • Falls Sie also noch nicht privat haftpflichtversichert sind, sollten Sie dringend eine Police abschließen: Schließlich kann es schnell passieren, dass das Glas überschwappt und ein Rotweinfleck die teure Couch von Freunden ruiniert.
  • Besitzen Sie bereits einen entsprechenden Versicherungsschutz, empfiehlt es sich, ihn zu einem Familientarif umzuwandeln, sobald Sie Kinder haben. Denn Eltern haften nur dann für ihre Kinder, wenn sie die Aufsichtspflicht nachweislich verletzt haben. Sonst sind Kinder ab einem bestimmten Alter selbst haftbar und sollten daher unbedingt über einen Familientarif mitversichert sein.
    • Hier gilt es zu beachten, dass Kinder erst ab einem Alter von sieben Jahren überhaupt als eingeschränkt und ab einem Alter von 18 Jahren als voll deliktsfähig eingestuft werden. Das bedeutet, Kinder unter sieben sind von einer Haftung seitens der Versicherung ausgeschlossen. Für fließenden Straßenverkehr gilt dieser Haftungsausschluss bis zehn.
    • Viele Versicherer bieten aber sogenannte Deliktunfähigkeitsklauseln an: Diese sorgen dafür, dass auch Schäden, die von Babys und Kleinkindern verursacht werden, bis zu einer bestimmten Summe versichert sind. So können Sie den Schaden auch dann ersetzen, wenn Sie und Ihr Kind eigentlich nicht dafür haftbar sind – zum Beispiel, wenn bei Freunden etwas beschädigt wurde.

Absicherung der eigenen Arbeitskraft

Wer eine Familie gründet, sorgt mit seinem Einkommen für das Wohl mehrerer Menschen. Umso schlimmer, wenn Sie von einen Tag auf den anderen nicht mehr arbeiten können – zum Beispiel aufgrund eines Unfalls oder einer schwerwiegenden Krankheit. Auch wenn es sich nur um einen längeren, aber vorübergehenden Ausfall handelt: Nach sechs Wochen Fehlzeit endet bei Angestellten die Lohnfortzahlung, und das Krankengeld der Krankenkasse reicht nicht, um eine Familie zu versorgen. Um Versorgungslücken zu schließen und Ihre Familie abzusichern, gibt es diverse Möglichkeiten:
  • Die Berufsunfähigkeitsversicherung: Sie springt ein, wenn ein Elternteil über längere Zeit nicht mehr in der Lage ist, seinen Beruf auszuführen. Als Faustregel gilt: Die vertraglich festgelegte Berufsunfähigkeitsrente sollte mindestens 75 Prozent des Nettogehalts abdecken. Wichtig außerdem: Mit der sogenannten Abstrakten Verweisung kann der Versicherer auf eine alternative Tätigkeit bestehen – diese muss zwar Ihrer Ausbildung im weitesten Sinne entsprechen, es spielt aber keine Rolle, ob Sie in diesem Beruf auch eine Anstellung finden. Achten Sie also bei Abschluss darauf, dass Ihr Vertrag möglichst keine Verweisklauseln enthält.
Für manche Berufsgruppen kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer oder schlicht nicht möglich sein. Dazu zählen zum Beispiel Handwerker, die ein deutlich erhöhtes Risiko tragen, sich bei der Arbeit zu verletzen und berufsunfähig zu werden. Mögliche Alternativen sind:
  • Das Krankentagegeld: Nach Ende der Lohnfortzahlung kann diese Versicherung eine sinnvolle Ergänzung zum Krankengeld sein. Insbesondere für Selbstständige ist diese Police essenziell, da sie bereits ab Tag eins ihrer Berufsunfähigkeit kein Einkommen mehr generieren können.
  • Die Invaliditätsversicherung: Wenn die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit auf Dauer beeinträchtigt sind, springt die Invaliditätsabsicherung ein. Sie ist insgesamt günstiger als die Berufsunfähigkeitsversicherung und eignet sich somit auch für schwer versicherbare Berufe und Arbeitnehmer mit ohnehin geringem Einkommen.
    • Invaliditätsversicherungen gibt es auch für Kinder. Denn Behinderungen oder Krankheiten verursachen nicht nur hohe Behandlungskosten, sondern haben unter Umständen zur Folge, dass Ihr Kind nie eine Lehre absolvieren, studieren oder einen Beruf ausüben kann. Die Invaliditätsversicherung unterstützt, wenn Sie weit über das 18. Lebensjahr hinaus für den Lebensunterhalt Ihres Kindes sorgen müssen.

Unfallversicherung

Auch die private Unfallversicherung kann sinnvoll sein, um Ihre Familie richtig abzusichern. Wer keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen kann oder möchte, kann damit zumindest einen Teil der BU-Police auffangen. Die Unfallversicherung zahlt dann, wenn Sie nach einem Unfall bleibende Schäden zu beklagen haben. Das bedeutet, die Beeinträchtigung muss mindestens drei Jahre lang bestehen – ohne wirkliche Chance auf Besserung.
 

Risikolebensversicherung

Krankheit, Unfall, Berufsunfähigkeit – all diese Risiken decken die bereits genannten Versicherungen für Familien ausreichend ab. Doch was, wenn ein Elternteil frühzeitig verstirbt und nicht mehr zum Haushaltseinkommen beitragen kann? In diesem Fall greift eine Risikolebensversicherung: Sie zahlt eine vertraglich festgelegte Summe, wenn Sie als Versicherter sterben. Damit sorgt sie im Todesfall für ein finanzielles Polster für Ihre Hinterbliebenen. Das ermöglicht diesen, ihren Lebensstandard weitgehend aufrechtzuerhalten und Schule, Ausbildung oder Studium fortzusetzen.
  • Eine Risikolebensversicherung für Ihre Familie können Sie in der Regel nach verschiedenen Modellen abschließen:
    • Wählen Sie eine konstante Versicherungssumme, bleibt die Auszahlungssumme von Vertragsbeginn bis zum Ende gleich.
    • Alternativ können Sie sich für die fallende Variante entscheiden: Hier sinkt die Auszahlungssumme allmählich. Damit lässt sich die Risikolebensversicherung gut an die Tilgung eines Darlehens anpassen. Auch der Versicherungsbeitrag fällt hier geringer aus.
    • Beim steigenden Verlauf der Risikolebensversicherung erhöht sich die Versicherungssumme in regelmäßigen Abständen um einen bestimmten Prozentsatz – das bedeutet jedoch auch, dass der Beitrag steigt.
  • Möchten Sie Ihre Familie möglichst umfassend absichern, ist eine Risikolebensversicherung mit einer entsprechend angepassten höheren Versicherungssumme nahezu unerlässlich. Dass eine derartige Police nicht zwangsläufig teuer sein muss, beweist Verti:
    • Als 35 Jahre alter Nichtraucher mit einem 5 Jahre alten Kind und ohne risikobehaftete Hobbys zahlen Sie bei einer Versicherungssumme von 150.000 Euro und einer Laufzeit von 20 Jahren monatlich einen Beitrag von 8,58 Euro. Dank unserer Beitragsgarantie bleibt diese Summe konstant – das verschafft Ihnen und Ihrer Familie maximale Planungssicherheit.
    • Es ist weiterer Nachwuchs unterwegs? Die vertraglich garantierte Nachversicherungsgarantie ermöglicht es Ihnen, die Versicherungssumme nach der Geburt des Kindes nochmals flexibel anzupassen.