Auto mit Benzin oder Diesel – was lohnt sich mehr?

Ein Überblick über Verbrauch und Kosten im Vergleich

Auto mit Benzin oder Diesel – was lohnt sich mehr?

Ein neues Auto muss her? Vielleicht ist es einfach an der Zeit, denn Ihr alter Wagen hat seinen Zenit schon deutlich überschritten oder Sie haben einfach Lust auf was Neues. Nun stellt sich sicherlich die Frage nach der Kraftstoffart des Autos: Benzin oder Diesel? Sie tun recht daran, genau nachzufragen, statt alte Faustregeln wie "wer viel fährt, fährt Diesel" rauszukramen – denn die gelten dank neuer Technologien so einfach nicht mehr.

Die Vergleiche von Benzin und Diesel finden sich zuhauf im Netz und die Vorteile bzw. Nachteile eines Diesels gegenüber einem Benziner haben mittlerweile auch die letzten Nicht-Auto-Fans erreicht:

Pro Diesel Contra Diesel
- niedriger Verbrauch
- günstige Spritpreise
- Meist höhere Preise für Neuwagen
- Höhere Kfz-Steuer
- Höhere Versicherungstarife

Weniger Verbrauch und Kosten: Direkteinspritzung, Turbolader & Co.

Doch neueste Entwicklungen in der Technologie machen alte Faustregeln zumindest bedenkenswert, denn so einfach wie in der Tabelle oben, ist es bei weitem nicht mehr. Gemeint sind dabei Themen wie Direkteinspritzung, Turbolader oder Start/Stop-Systeme. Denn diese senken Verbrauch und Kosten ab – und stellen so manche Faustregel eben auf den Kopf. Dann fahren Wenigfahrer auch mal mit dem Diesel günstiger und Vielfahrer erkennen im Benziner eine sinnvolle Alternative.

Benziner-Diesel-Vergleich mit einer Vielzahl an Auto-Modellen

Wer es sich erst einmal einfach machen will oder einen ersten Anhaltspunkt sucht, wo er mit seinem Wunsch-Modell steht, der schaut am besten mal im Internet auf gängigen Informationsportalen nach. Denn damit bringen Sie Ihre Kaufentscheidung auf Touren.

Über Vergleichstabellen finden Sie gängige Fahrzeug-Modelle, die Sie in puncto Leistung, Verbrauch und Kosten in ihren Benzin- und Dieselversionen vergleichen können – von A wie Alfa Romeo bis V wie VW. Sehr praktisch: Ihre persönlichen Vorlieben und Gewohnheiten bilden meist die Basis des Vergleichs – nämlich wie viele Kilometer Sie pro Jahr ungefähr fahren und wie viel Leistung Sie gerne haben möchten.

Diesel-Benzin-Rechner – berechnen Sie Ihr persönliches Auto-Spar-Modell

Hilfreich sind auch Online-Rechner, mit denen Sie mit Ihren ganz individuellen Zahlen schnell zu einem klaren Ergebnis kommen. Sie geben neben allgemeinen Angaben wie Jahreskilometer und Fahr-Zeitraum, in dem Sie das Auto fahren möchten, Kaufpreis, Verbrauch und Steuer ein und erhalten eine übersichtliche Grafik, mit welcher Motorversion Sie günstiger z. B. die nächsten 10 Jahre fahren.

Ihre persönlichen Kaufargumente zählen, wie Umweltverträglichkeit

Neben Verbrauch, Anschaffungskosten, Reparatur und Co. gibt es noch viele andere entscheidende Kaufargumente für den einen oder den anderen Motor. Und da Ihre Freude am Fahren auf jeden Fall ein paar Euro mehr wert ist, sollten Sie sich bei Ihrer Entscheidung nicht nur vom Sparpotenzial beeinflussen lassen.

Auch die Umweltverträglichkeit ist heute ein wichtiger Punkt – wenn Sie vielleicht besonders viel in der Stadt fahren. Also: Schalten Sie einen Gang herunter und betrachten Sie alles auch noch einmal von einer anderen Perspektive.

Übrigens: Für umweltfreundliche Fahrzeuge können Sie auch Geld bei der Autoversicherung sparen. Prüfen Sie dazu einfach, ob Ihr neues Auto in der Liste für einen CO2-Rabatt dabei ist.